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Rückblick 2015 & Ausblick 2016

Hier folgt ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr 2015 und ein Ausblick auf das Jahr 2016.

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Der Anfang dieses Blogs

Diesen Blog habe ich am 30. Mai 2012 gestartet mit dem ursprünglichen Ziel, für die „Daheimgebliebenen“ den Bau meiner Roubo-Hobelbank im Kursus bei DICTUM mit Chris Schwarz zu dokumentieren. Später erfolgte hier auch der Austausch mit den anderen Kursteilnehmern. Daher wundert es nicht dass lange Zeit die Beiträge über den Bau dieser Hobelbank die meistgelesenen Artikel auf meinem Blog waren.

Das hat sich aber geändert. Mittlerweile hat sich der Blog zu meinem „elektronischen Notizbuch“ entwickelt, in dem ich meine Projekte und Erfahrungen mit anderen Holzwerkern teile.

Das Jahr 2015 in Zahlen

Mein Blog hatte 405.217 Besucher aus 114 Ländern die insgesamt 1.128.406 Seiten abgerufen haben. Die meisten Besucher kommen aus Deutschland, Österreich, USA(!), Frankreich und der Schweiz. Die Leser aus USA nutzen in ca. 60% aller Fälle Google Translate um meine Artikel zu lesen.

Ich habe es geschafft, in 2015 insgesamt 56 Artikel zu schreiben, also im Schnitt jede Woche einen. Derzeit umfasst mein Blog insgesamt 210 Artikel. Die meistgelesenen Artikel bzw. Artikelserien im Jahr 2015 waren:

  1. Stabile Werkbank – Teile 1 bis 4
  2. Baudokumentation Frästisch – Teile 1 und 2
  3. Schrankbau im System32 – Teile 1 bis 7
  4. Kleines Sideboard mit Schiebetüren
  5. Kammwebstuhl selbstgebaut – Teil 1 mit Bauplan
  6. Die erste Säge für das Holzwerken kaufen
  7. Turbo-Schwalben – Handgezinkt mit der Oberfräse
  8. Korpusbau mit Confirmat-Schrauben
  9. Dado Blades in Germany – Nutsägeblätter in Deutschland kaufen
  10. Building a Workbench – Fertigstellung der Hobelbank

Der Bau einer Werkbank ist wohl das wichtigste Thema für alle Leser, die mit dem Holzwerken anfangen wollen. Die von mir konstruierte Werkbank ist sehr einfach zu bauen und für den Einsatz mit Elektrowerkzeugen gedacht. Die bisher führende Artikelserie zur überaus robusten Roubo-Hobelbank ist in der Hitliste weit abgesunken.

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Die meisten meiner Leser interessieren sich für das Arbeiten mit Elektrowerkzeugen – das große Interesse an den Themen „Frästisch“, „Tauchsäge“ und „Turbozinken“ zeigt dies ganz klar. Alle Artikel die sich mit „Handwerkzeug“ beschäftigen haben erheblich geringere Zugriffszahlen.
Der Möbelbau ist das zweite große Thema das meine Leser interessiert – hier liegen der „Schrankbau im System32“ und das „Kleine Sideboard mit Schiebetüren“ vorn.
Auch meine Umfragen zeigen diese Tendenz: Möbelbau und der Einsatz von Elektrowerkzeugen sind die favorisierten Themen meiner Leser.

Das für mich aufwändigste Projekt in 2015 war der „Bau des Computertisch“. Die Ursache war dabei weniger die Tatsache dass wir gleich mehrere dieser Tische gebaut haben sondern vor allem der Umstand dass ich dieses Projekt sehr umfassend dokumentiert habe. Neben einem Plan in Sketchup gibt es auch ein Bauvideo vom Computertisch. Das Erstellen dieser Dokumentationen hat mehr Zeit erfordert als den eigentliche Bau der Computertische.

Hier wird dann auch klar, warum ich nur wenige Videos erstelle. Es dauert einfach sehr lange, bis da ein ansehnliches Ergebnis herauskommt.
Ich habe aber nur am Wochenende wenige Stunden Zeit für das Holzwerken und da muß ich ökonomisch mit meiner Zeit umgehen. Im Zweifelsfalle investiere ich diese lieber in die Projektarbeit und den Bau eines Möbels aber eben nicht ins Filmen.

Ausblick 2016

Für das Jahr 2016 plane ich den Bau verschiedener Massivholzmöbel für unsere Wohnung. Geplant sind unter anderem ein Wandschrank mit Glastüren, ein TV-Lowboard und eine Kommode mit Schubladen. Dabei werde ich überwiegend mit Elektrowerkzeugen arbeiten. Der Grund dafür ist ganz einfach: Es geht bei wiederholten Arbeiten einfach viel schneller als mit Handwerkzeugen.
Als Beispiel nenne ich hier den Schubladenbau. Um die Teile für 6 Schubladen zu zusägen und zu nuten benötige ich mit der Tischkreissäge vielleicht 30 Minuten, von Hand sicher einen ganzen Nachmittag.

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Ein anderes Beispiel war der Bau des Wohnzimmertisches im vergangenen Jahr. Dank des Einsatzes von Elektrowerkzeugen konnte das gesamte Projekt einschließlich Holzkauf an einem Wochenende umgesetzt werden.
Das Gegenbeispiel war der Bau der Tiroler Truhe. Dieses Projekt wurde nahezu ausschließlich mit Handwerkzeugen realisiert. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, hat sich aber auch über mehrere Wochen hingezogen. Dieses Projekt ist aber auch ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht unbedingt sehr viele Werkzeuge benötigt, wenn man mit dem Möbelbau beginnen möchte.

Wenn also ein Projekt keinen definierten Fertigstellungstermin erfordert, arbeite ich gerne nur mit Handwerkzeugen. Das macht Spaß, nur wenig Krach und ist fast schon meditativ.

Wenn es sich zeitlich machen lässt, werde ich in 2016 den Bau eines geeigneten Möbelstückes auch auf Video dokumentieren. Auch wenn es um das Demonstrieren komplexerer Sachverhalte geht, werde ich sicher mal wieder ein entsprechendes Video erstellen.

Und natürlich werde ich weiterhin über meine Erfahrungen mit Werkzeugen, Büchern, Werkstoffen usw. berichten.

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6 Kommentare

  1. Hallo Wolfram,

    danke für den Rückblick. Ich hab mich grad mal bei deinem Newsletter angemeldet. Bin auf deine neuen Berichte gespannt.

    Antworten
  2. Hallo Wolfram,

    toller Rückblick 2015, ich lese deine Artikel sehr gerne, wobei ich eher die Artikel über Möbelbau am liebsten mag. 😉

    Bin gespannt auf die Projekte im Jahr 2016, besonders auf TV-Lowboard, weil ich gerade auch einen angefangen habe.

    Viele Grüße
    Lena

    Antworten
  3. Hallo Wolfram,

    ich bin gerade über Weihnachten auf Deinen Blog gestoßen, genauer: über Deine Dokumentation der Schrankwand, da ich demnächst, wenn es nach meiner Frau geht, auch eine grössere Bücherwand bauen soll ;-). Ich muss sagen: Toll. Aus solchen Blogs wie Deinem ziehe ich sehr viele Ideen und Anreize für meine eigenen Projekte. Mach weiter so!

    Antworten
    • Hallo Dirk,
      dann wünsche ich mal viel Erfolg bei Bau der Bücherwand. Nur ein Tipp dazu von mir: Wenn bei so einem Projekt das benötigte Material in Größenordnungen von 10 und mehr Quadratmetern vorstößt, empfehle ich den Zuschnitt und das Anbringen der Kanten vom Holzhändler machen zu lassen. Das spart enorm viel Zeit und kostet nicht die Welt…

      Antworten

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