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Erfahrungsbericht: Unser Hochbeet nach 4 Jahren

Von Wolfram 20. September 2026 3 Min. Lesezeit 0 Kommentare
Erfahrungsbericht: Unser Hochbeet nach 4 Jahren

Hier zeige ich, wie unser im März 2022 gebautes Hochbeet heute ausschaut und was man daraus lernen kann. Es hat sich zwar im großen und ganzen gut gehalten, aber es waren jetzt doch einige kleiner Reparaturarbeiten nötig.

Der Rückblick

Das Hochbeet wurde seinerzeit von meiner Frau aus 21mm starken Douglasienbrettern und druckimprägnierten Pfählen mit 50mm Durchmesser gebaut. Die Einzelheiten dazu habe ich seinerzeit in zwei Blogartikeln beschrieben – einmal zu den verwendeten Zaunpfählen und zum anderen zum Bau der Hochbeete. Hier ein Blick zurück wie das damals ausgesehen hat:

Beete Holzumfassung

Und wie schaut es im September 2026 – nach rund 4 Jahren aus?

Die Bestandsaufnahme

Grundsätzlich haben sich die Hochbeete recht gut gehalten. Die Douglasienbretter sind stark nachgedunkelt aber nur wenig verwittert. Selbst die Bretter welche in unmittelbarem Kontakt mit der Erde des Hochbeets stehen, sind nach wie vor stabil und belastbar.

Allerdings haben sich an einigen Stellen die unten liegenden Bretter – also die im Bereich der Erde – doch recht stark geworfen und verzogen.

Die imprägnierten Zaunpfähle haben im Vergleich zu den Brettern deutlich stärker gelitten, sind aber immer noch ausreichend stabil. Hier würde ich dennoch bei einem neuerlichen Bau ebenfalls auf Rund- oder Kanthölzer aus Douglasienholz setzen.

Wie unschwer zu erkennen ist, sind die Verwerfungen überall dort aufgetreten, wo die Abstände zwischen den Pfählen mehr als einen Meter betragen.

Im vorderen Bereich in dem die Pfähle relativ nahe beieinander stehen, ist nichts passiert. Dort sind noch alle Bretter des Hochbeets im Lot.

Also was lernen wir daraus? Beim Bau eines Hochbeets sollte der Abstand zwischen den Pfählen nicht größer als ca. 1,2m sein, damit das Ganze entsprechend lange durchhält.

Die Instandsetzung

Da nun im Herbst die Beete von den Nutzpflanzen geräumt sind und es nun wieder mit neuem Kompost aufgefüllt werden soll, war es an der Zeit, diese Schäden zu beheben.

Der Plan war einfach: An den Stellen mit den verzogenen Brettern die Erde entfernen, zusätzliche Pfähle einbringen und das ganze wieder fest verschrauben.

Gesagt – getan!

Da unser Boden im Garten ein sehr übler und harter Lehmboden ist, hat sich das Vorbohren von Löchern mit dem großen Metabo Bohrhammer bewährt.

Es kommt ein 30mm Durchbruchbohrer zum Einsatz. Damit werden an den Stellen an denen die Pfähle gesetzt werden sollen, Löcher gebohrt.

Diese Löcher sind natürlich kleiner als der Durchmesser der Pfähle, aber das genügt um das Einschlagen in den ansonsten sehr harten Lehmboden zu ermöglichen.

Es wurden wieder zwei imprägnierte Zaunpfähle von 2m Länge beschafft und und in jeweils 66cm lange Abschnitte zersägt. Das Anspitzen erfolgte mit der Handaxt auf der Werkbank – das geht schnell und man kann die Spitze rundherum ausarbeiten.

Man sollte dabei aber ein Brett unterlegen, um die Werkbankoberfläche zu schonen.

Nachdem die Pfähle gesetzt waren wurden die verzogenen Bretter mittels SPAX-Schrauben 5×70 und 5×60 wieder angeschraubt – jeweils 3 Schrauben untereinander für jede Brettlage.

Die Schrauben haben genug Kraft um die Bretter wieder gerade zu ziehen.

Jetzt sind die Hochbeete wieder dicht und es kann mit dem Auffüllen von Komposterde begonnen werden.

Und ja, vermutlich war meine Annahme aus dem Jahre 2022 dass die Hochbeete 10 Jahre und länger halten würden doch zu optimistisch. Aber es sind ja erst vier Jahre vorbei.

Schauen wir mal, wie sich das Hochbeet in der Zukunft hält. Ich werde zu gegebener Zeit wieder berichten.

 

 

Wolfram

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