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Holz im Garten – Zaunpfähle anspitzen

Es ist zwar noch nicht ganz Frühlingszeit – aber die Gartenzeit hat bei uns schon begonnen. Meine Gattin plant verschiedene Veränderungen im Garten, unter anderem hölzerne Umfassungen für die neuen Gemüsebeete.

Aktuell steht eine Neugestaltung unseres Gartens rund um das Haus an. Da wird natürlich viel geplant und diskutiert, was denn da so sinnvoll ist. Es stehen verschiedene Veräderungen zur Diskussion, angefangen von einem großen Gartenhaus bis hin zu kleineren Dingen wie z.B. der Bau von Hochbeeten für Tomaten.

Bei den Gemüsebeeten möchte meine Gattin eine hölzerne Umfassung bauen, damit die in diesem Bereich sehr unebene Fläche nivelliert wird. Das klingt erst mal sehr trivial, ist aber bei näherem Hinschauen gar nicht so einfach. Wie soll der Zuschnitt der Beete sein? Wie hoch soll die Umrandung werden? Wieviel Erde wird da gebraucht? Welches Holz verwenden wir?

Um dies alles anschaulich zu machen, haben wir uns entschlossen, zunächst einmal mit ein paar Holzpfählen das ganze abzustecken. So bekommen wir eine Vorstellung von den tatsächlichen Gegebenheiten.

Daher haben wir ein Bündel hölzerne Zaunpfähle mit Druckimprägnierung online besorgt. Allerdings waren diese mit 1,5m für unsere Zwecke viel zu lang.

Aber wozu hat man eine Tischkreissäge mit Zugfunktion? Um nicht jedes Mal langwierig messen zu müssen, habe ich den langen Anschlag an der Säge montiert und den Anschlagreiter entsprechend positioniert.

Da die Zaunpfähle sehr feucht waren, wurde auf die CS-70 ein grobes Sägeblatt mit 32 Zähnen montiert. Damit liessen sich die Zaunpfähle problemlos sägen, ohne dass es zum Klemmen kommt.

Wie erwartet ist die Druckimprägnierung nur ca. 5-6mm tief in das Holz eingedrungen – hier sehr schön zu sehen.

Jetzt hatten wir aber natürlich eine Menge Zaunpfahlabschnitte ohne Spitze. Also mussten diese jetzt angespitzt werden.
Dazu wurde der Anschlag an der Tischkreissäge neu positioniert und die Anschlagschiene im Winkel von ca. 10 Grad ausgerichtet.

Mit der Zugfunktion konnten dann die Abschnitte abgetrennt werden. Dabei hat sich folgende Vorgehensweise bewährt, um zu gleichförmigen, stabilen Spitzen an den Zaunpfählen zu kommen:

Zuerst jeweils einen Abschnitt rechts und links am Zaunpfahl ansägen – jeweils gegenüberliegend.

Anschließend die Zaunpfähle drehen und den Vorgang wiederholen. Auf diese Weise ist es viel einfacher eine gleichmäßige Spitze zu erreichen, als wenn an versucht, die Zaunpfähle immer nur um 90Grad zu drehen.

Das Ziel war erreicht! Nun konnten wir die Beete im Garten mit diesen Zaunpfählen abstecken und uns über die wahren Dimensionen der einzelnen Beete ein Bild machen.

Die Planung der Neugestaltung des Gartens wird so viel anschaulicher. Das Projekt schreitet also voran und die Diskussion über das Für-und-Wider eines Gartenhauses geht ebenfalls weiter.

5 Kommentare zu “Holz im Garten – Zaunpfähle anspitzen

  1. Hallo,
    woher bekomme ich den langen Anschlag bzw. nach was muss ich im www suchen? Ich habe eine CS50, aber der Anschlag müsste ja der gleiche sein.

    Herzlichen Dank und Grüße
    Frank

  2. Kesseldruckimprägniertes ist gut. Direkter Bodenkontakt ist trotz aller chemischen Behandlung nicht gut für das Holz. Besser wären Einschlaghülsen. Noch besser: Punktfundamente und H-Anker. Dazu Lärchenholz. Konstruktiver Holzschutz: Der Pfosten steht leicht erhöht. So kann die Kapillarwirkung axial nicht greifen. Wer sich ein paar Ideen zum Zaunbau holen möchte, kann sich meinen Referzen ansehen – siehe Link unten.

    • Hallo Steffen, ja, das kann man sicherlich noch viel besser ausführen, aber es ist auch eine Budgetfrage. Aktuell sind wir bei rund 350 EUR für Pfähle, Bretter, Schrauben us. Der Garten ist sicher nicht für die Ewigkeit gebaut. Und wer weiß, was in 10 Jahren unsere Gedanken dazu sind. Solange wird das wohl halten denke ich.

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