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Ausprobiert – Parkside Tauchsäge PTSS 1200 C1 (UPDATE 2020)

Nach meinen Hinweis auf die Sonderaktion „Parkside Tauchsäge“ in den LIDL-Filialen folgt hier nun eine Analyse der im Juni 2019 angebotenen Säge. Ein Freund hat mir dankenswerter Weise seine Tauchsäge zum ausprobieren überlassen.

Damit möchte ich aufzeigen was man tatsächlich bekommt und was nicht, wenn man sich diese Säge kauft. UPDATE: Änderungen an der Version C2 vom Juni 2020 hinzugefügt.

Die Meinungen zu Werkzeugen aus dem Discounter gehen ja sehr stark auseinander. Und auch ich habe hier ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Von den recht passablen Powerfix Stechbeiteln bis hin zu total unbrauchbaren Senkbohrern habe auch ich im LIDL-Sortiment schon alles erlebt.

Parkside Elektrowerkzeuge habe ich bisher noch nicht gekauft. Schauen wir uns also einmal an, was man hier für 79,99 EUR bei LIDL bekommt.

Die Verpackung

Die Tauchsäge kommt zusammen mit der Führungsschiene in einem L-förmigen Karton. Das ist für den Verkauf in der LIDL Filiale eine praktische Sache , weil die Verkäufer nur eine Schachtel in die Hand nehmen müssen. Für den Versand ist das aber denkbar ungünstig, weil im Fall der Fälle bei ruppiger Behandlung und schlechter Verpackung die Schienen sehr leicht verbogen werden.

Aber auch beim Kauf in der LIDL Filiale empfehle ich, möglichst eine Tauchsäge zu kaufen, bei der der dünne Teil des Kartons mit der Schiene keine äußerlichen Beschädigungen aufweist. Die Chance ist nämlich groß, dass dann auch die beiden Führungsschienen verbogen oder beschädigt sind.

Die Tauchsäge selbst ist gut und sicher verpackt. Die beiligende Anleitung zur PTSS 1200 C1 ist in deutscher Sprache und kann auch als PDF Datei heruntergeladen werden.

Parkside PTSS 1200 C1

Nach dem Auspacken der Tauchsäge hat man ein recht solide gebautes Elektrowerkzeug vor sich. Die Verarbeitung ist dem Preis entsprechend relativ grob, aber eine erste Inspektion ergab keine gravierenden Mängel.

Das Netzkabel ist 4m lang und trotz Plastikisolierung erstaunlich flexibel, was ein recht ungehindertes Arbeiten erlaubt. Den hinten angesteckten echskantschlüssel für den Sägeblattwechsel würde ich aber entfernen – zu groß die Gefahr das Werkstück aus Versehen zu verkratzen.

Lediglich an der vorderen Kante der Grundplatte ist bei der mir vorliegenden Maschine eine leichte, ca. 0,2mm tiefe und 1,5cm lange Delle zu erkennen.

Diese ist aber wohl schon bei der Herstellung entstanden und hat keinen Einfluß auf die Sägequalität. Ansonsten ist die Grundplatte einwandfrei und auch nicht verzogen.

Der Anschluß eines Staubsaugers ist bei einer Tauchsäge in meinen Augen obligatorisch. Hier hat die Parkside PTSS einen drehbaren Auslass in den der Schlauch meines Starmix-Saugers ohne Probleme passt.

Zusätzlich liegt noch ein konisches Reduzierstück mit zwei verschiedenen Durchmessern bei. Damit sollte die Mehrzahl der Holzwerker ihren Werkstattsauger anschließen können.

Der Anschluß eines Werkstattsaugers ist auch deshalb zu empfehlen, weil die Luft zum Kühlen des Tauchsägenmotors direkt von vorne angesaugt wird.

Das Lüfterrad liegt dabei offen und das Absaugen verhindert zuverlässig, dass übermäßig viel Sägestaub in die Maschine kommt.

Soviel sei vorab schon einmal gesagt: Wie bei vielen anderen Heimwerker-Maschinen auch ist die Wirkung der Absaugung nicht überragend.

Wenn man allerdings die Öffnung zum Sägeblattwechsel mit etwas Klebeband verschließt, wird die Absaugung dramatisch besser – es tritt spürbar weniger Staub aus.

Inbetriebnahme der Tauchsäge

Vor dem ersten Einsatz der Parkside Tauchsäge empfiehlt es sich, die beiden Schrauben vorne und hinten zum kippen der Säge zu lösen und das Aggregat einmal hin und her zu bewegen. Danach das Sägeblatt ausfahren und mit dem Winkel auf Rechtwinkeligkeit zur Grundplatte einstellen.

Die beiden roten Griffschrauben der Winkeleinstellung wieder gut festziehen. Damit ist sichergestellt dass das Sägeblatt wirklich senkrecht steht. In der Regel ist dies nämlich durch den Transport bedingt nicht der Fall.

Nun die Säge auf die Führungsschiene setzen und die beiden roten Exzenter-Schrauben so einstellen, dass die Säge ohne zu wackeln leichtgängig auf der Schiene läuft. Das klappte bei diesem Exemplar einer Tauchsäge problemlos.

Danach können die Gummilippen der Führungsschiene eingesägt werden. Dabei ist es wichtig dass die Lippe auf ganzer Länge auf einem glatten Stück Holz aufliegt.

Ich habe hier eine alte Schranktür verwendet. Die Sägetiefe mit Markierung B auf 5mm einstellen. Anschließend langsam und gleichmäßig die Säge auf der Schiene entlang schieben.

Die Führungsschienen

Der Parkside PTSS 1200 C1 liegen zwei jeweils 70cm lange Führungsschienen bei. Diese können über einen Verbinder mittels eines mitgeliferten 3mm Sechskant-Schlüssels zu einer 140cm langen Schiene verbinden werden.

Die auf der Unterseite angebrachten Moosgummi-Auflagen sollen das rutschen verhindern, sind aber recht hart. Es empfiehlt sich daher unbedingt, für wirklich exakte Schnitte die Führungsschienen mit Tischzwingen zu fixieren.

Die üblichen Zwingen für Führungsschienen von Makita, Bessey oder Festool passen in die entsprechende Nut auf der Unterseite.

Allerdings darf man hier nicht allzu grob zu Werke gehen. Der mittlere Führungskanal der Schienen hat leider keine nach unten bündige Kante. (Wahrscheinlich hat der Hersteller hier jedes Gramm Alu wegen des niedrigen Preises wegoptimiert) Wenn man die Zwingen allzu fest anzieht, verbiegt sich die Schiene und die Tauchsäge läuft nicht mehr leichtgängig.

Die Tischzwingen also immer nur moderat handfest anziehen, was aber als Rutschsicherung bei den meisten Anwendungen ausreicht.

Die Führungsschienen selbst waren bei dieser Packung gerade und ohne großen Verzug. Falls das bei jemandem nicht der Fall ist – man kann die Schienen auch wieder „hinbiegen“.

Vor dem Zusammenbau der beiden Schienen sollte man noch prüfen, ob die Enden der Schienen wirklich rechtwinkling sind.

Bei diesem Satz Führungsschienen waren 3 Enden perfekt rechtwinklig, ein Ende war aber deutlich krum.

Das ist nicht weiter tragisch solange man beim Zusammenbau der Schienen darauf achtet, dass dies an den beiden rechtwinkligen Enden geschieht. Dann ist die Führungsschiene auch insgesamt gerade.

Noch ein kleines Problem am Rande: Die Kunststoffstreifen der Schiene stehen an den Enden etwas über.

Mit einem Stanley Cutter-Messer sind diese aber schnell bündig abgeschnitten.

Sägen mit der Parkside Tauchsäge

Zunächst einmal ist die Maschine deutlich lauter als ein Profigerät. Ein Gehörschutz ist aber in meinen Augen beim Einsatz elektrischer Sägen sowieso sinnvoll.

Die Parkside Tauchsäge hat wie bei diesem Preis zu erwarten keinen Sanftanlauf, keine Drehzahlregelung und auch keine Motorbremse. Nach am abschalten läuft das Sägeblatt recht lange nach. Das ist aber kein Problem, denn das rotierende Sägeblatt verschwindet nach dem Sägen  ja sofort wieder im Gehäuse.

Das mitgelieferte 24er Sägeblatt ist ein sehr billiges Sägeblatt. Es hat eine sehr rauhe Oberfläche, keine Dehnfugen und die Zähne haben sehr kleine Schneiden. Damit ist das Sägeblatt kaum nachschleifbar, was hier allerdings auch nicht lohnt. Das Nachschleifen wäre teurer als ein neues Sägeblatt.

Hier der Vergleich – oben das Parkside 24er Blatt, unten ein Festool 28er Profiblatt (Kostet auch rund 40 EUR).

Beim Sägen in verschiedenen Materialien schlägt sich das Parkside-Blatt wie erwartet. OSB, Pressspan und MDF werden sehr gut gesägt, da gibt es nix zu meckern. Das maßhaltige Zusägen von etlichen Spanplatten für ein kleines Werkstattprojekt gelang ohne Probleme.

Anders schaut es dann bei Holz mit Beschichtung oder Furnier aus. Sind die Sägeergebnisse in Längsrichtung mit der Faser noch akzeptabel, sind die Ergebnisse bei Querschnitten grenzwertig für den Möbelbau.

Ursache ist das einfach zu grobe 24er Blatt. Ich wollte dann auf ein 48er Dünnschnitt-Blatt von NovoTools wechseln, das ich gerade zur Hand hatte. Der Sägeblattwechsel ging problemlos, aber die Säge sägte nicht!

Was war geschehen? Nun, der Körper dieses Dünnschnitt-Blattes ist nur 1mm stark und der Mitnehmer der Säge kann dieses nicht mehr klemmen. Es braucht ein Blatt mit mindestens 1,5mm Körperdicke, ansonsten rutscht das Blatt durch und die Parkside Tauchsäge sägt nicht.

Die bewährten SAXTON Sägeblätter sind entsprechend dick und lassen sich problemlos montieren. Das Sägeergebnis ist ach gleich deutlich besser, es gibt nur noch minimale Ausbrüche.

Wenn man jetzt bei Einsatz eines 48er Blattes noch „vorritzt“ bekommt man dieses nahezu perfekte Ergebnis.

Jetzt höre ich schon die Fragen meiner Leser: „Wie geht vorritzen mit der Tauchsäge?“ Ganz einfach: vor dem eigentlichen Schnitt das Sägeblatt nur 2mm tief einstellen, die Säge rückwärts auf der Schiene bewegen. So wird eine kleine Nut im Gleichlauf gesägt, die saubere Kanten hat.

Anschließend die endgültige Sägetiefe einstellen und wie gewohnt von vorne nach hinten durchsägen. Eine mit Zwingen befestigte Führungsschiene ist hier aber Pflicht, sonst wird das nix.

Zum Schluß noch ein Bild vom Längssägen in Massivholz entlang der Faser wie es z.B. beim Besäumen erforderlich ist. Hier wurde das mitgelieferte 24er Blatt verwendet. Das Ergebnis ist den Erwartungen entsprechend brauchbar.

Zwei Tipps zum Schluß

Beim Arbeiten mit der Parkside PTSS 1200 hatte ich das Problem, dass sich die Justageknöpfe für die Führungsschiene immer wieder verstellt haben. Die Folge war Spiel auf der Führungsschiene.

Abhilfe war aber schnell geschaffen. Einfach den Einstellknopf abeschrauben und die federnde Sicherungsscheibe (zweites Teil von rechts) ein wenig stärker biegen.

Danach verstellt sich nix mehr.

Ein anderes Problem entstand, nachdem die Führungsschiene in der Sonne gelegen hatte. Die Enden der Gleitstreifen lösten sich und standen hoch. Das ist an den Ende eigentlich unproblematisch, führt aber bei montierter Führungsschiene zum Stop beim Schieben der Säge.

Abhilfe hier: Mit Sekundenkleber die Enden aller Gleitstreifen nachkleben. Dann löst sich nix mehr und dem Sägen steht im Sinne des Wortes nix mehr im Wege.

Fazit

Das man für 80 EUR keine Maschine auf Profi-Niveau bekommt, dürfte jedem klar sein.
Nun ist natürlich die wichtigste Frage, was erwarte ich von meinem Elektrowerkzeug? Die meisten Heimwerker wollen einfach nur eine Maschine die zu brauchbaren Resultaten führen. Die Faktoren „Zeit“ und „Produktivität“ treten da zu Gunsten eines günstigen Preises in den Hintergrund.

Würde ich mir die Parkside Tauchsäge in der Version 2019 kaufen?
Hier ist die Parkside PTSS 1200 C1 in der Tat ein brauchbares Elektrowerkzeug. Direkt aus der Schachtel kann man damit sehr wohl arbeiten, wenn man ein paar wichtige vorbereitende Schritte macht. Die so erreichbare Qualität der Sägeschnitte ist mehr als brauchbar.
Man sollte sich aber darüber im klaren sein, dass das Justieren der Säge für reproduzierbare Ergebnisse ein wenig zeitaufwändiger ist als bei einer Profisäge. Die Führungsschienen sind aus deutlich dünnerem Material als bei einem Profiwerkzeug. Man muss diese daher ein wenig sorgsam behandeln und darf beim Zusammenmontieren die Schrauben der Verbinder nicht übermäßig fest anziehen.

Mit ein paar Investitionen in ein besseres Sägeblatt und in ein Paar gute Tischzwingen ist ein deutlicher Gewinn an Komfort und Genauigkeit möglich. Damit hat der angehende Hobby-Holzwerker in meinen Augen ein preiswertes Gesamtpaket mit dem die für den Hobby-Möbelbau erforderliche Präzision beim Zuschnitt durchaus erreicht werden kann.

Sinnvolles Zubehör

Entsprechend dem Preissegment der Parkside-Tauchsäge folgen hier Links zu preiswerten Produkten, um das exakte Arbeiten zu erleichtern.

Zunächst die von mir auf der Parkside Tauchsäge eingesetzten SAXTON Sägeblätter mit 48 und 36 Zähnen im Doppelpack:

Ein Satz passende Zwingen von Makita für die Führungsschienen, die ich unbedingt empfehle, um maßhaltig arbeiten zu können:

Falls sich noch jemand die Säge bei LIDL gekauft hat und seine ersten Erfahrungen gesammelt hat, würde ich mich über einen Bericht seiner Erfahrungen in den Kommentaren freuen.

UPDATE Juni 2020

Auch in diesem Jahr hat LIDL pünktlich zu Mitte Juni wieder die Parkside Tauchsäge als Aktionsware ins Sortiment aufgenommen. Die Säge hat ein wenig Produktpflege erhalten und wird nun unter der Bezeichnung Parkside PTSS 1200 C2 verkauft.

PTSS 1200 C2 – Version 2020

Was zuerst auffällt ist die dunklere Lackierung des Gehäuses der Tauchsäge. Ansonsten sind Lieferumfang und das mitgelieferte Sägeblatt auf den ersten Blick mit dem bekannten Modell aus 2019  identisch.

PTSS 1200 C2 – Frontview

Es gibt aber eine interessante technische Weiterentwicklung: Die PTSS 1200 C2 hat jetzt einen Spaltkeil der beim Absenken des Sägeblattes unten ausfährt.

PTSS 1200 C2 – Spaltkeil

Das ist natürlich eine tolle Sache für alle die diese Tauchsäge zum Besäumen von Massivholz und ähnlichen Anwendungen einsetzen wollen. Das reduziert die Chance das Sägeblatt versehentlich einzuklemmen doch ganz erheblich. Also ein Grund mehr, diese Tauchsäge in die heimische Werkstatt aufzunehmen.

Vielen Dank an Rogé Roth, der mir freundlicherweise diese Bilder der Tauchsäge Version 2020 zugesendet hat.

Neues zum Thema Sägeblatt

Da mich verschiedene Anfragen zum Thema „besseres Sägeblatt“ für die Parkside Tauchsäge erreicht haben, möchte ich hier noch ein paar Worte dazu verlieren. Ich hatte seinerzeit die 160mm Saxton Blätter verwendet, weil ich diese in meinem Bestand hatte. Die kleineren Blätter zu verwenden bedeutet dass das Blatt an der Eintauchmarkierung etwa 2mm später eintaucht und dass von der maximalen Sägetiefe etwa 2,5mm verloren gehen.

Wer ein Sägeblatt für Holzwerkstoffe mit feiner Bezahnung sucht, das mit den Abmessungen des Parkside-Blattes identisch ist, dem sei das nachfolgende BOSCH Blatt empfohlen. Das Blatt hat mit 2,6mm die gleiche Sägestärke wie das original Parkside Blatt, ist aber mit 48 Zähnen deutlich feiner. Zudem sind die Hartmetallblättchen groß genug dass sich auch ein Nachschärfen lohnt.

 

 

27 Kommentare

  1. Hat die Maschine einen Spaltkeil?
    Ich habe zwar eher höherwertiges Werkzeug im Einsatz, aber manchmal kann preiswertes Werkzeug auch wertvolle Dienste leisten. Ich habe 2016 für meinen Schwager die Einhell Handkreissäge TE-CS 190 gekauft. Funktioniert wirklich tadellos.
    Ich hatte vor 15 Jahren einen Einhell Schwingschleifer. Der ist beim Schleifen wirklich auseinander gefallen.

    Antworten
      • UPDATE!
        ich habe mir heute die Säge im aktuellen Angebot für 69,99€ gekauft. Sie hat jetzt statt C1 den Zusatz C2 im Namen. Augenscheinlich baugleich, jedoch sind die Aluminiumteile in einem dunklen Grau lackiert und es gibt jetzt einen Spaltkeil !

        Antworten
        • Hallo Roge, Danke für die Info zur neuen LIDL Tauchsäge. Wenn Du mir ein paar Bilder senden kannst, würde ich diese hier ergänzen. EMail Adresse findest Du im Impressum.

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          • Hallo,
            Fotos sind gemacht, aber mein Emailclient sagt ungültige Emailadresse, wenn ich mail (at) wherzog.de eingebe.

  2. War wohl zu erwarten. Beim wirklichen Tauchen ist es wohl eher unkritisch. Das ist mit meiner Maschine eher selten. Früher hat die BG das gefordert, nach einer EU Verordnung darf sie das nun nicht mehr. Wenn man sich die EU Verordnung ansieht stellt man fest, dass auf einen Spaltkeil verzichtet werden darf, falls das Sägeblatt im Fall der Fälle abgedeckt ist, sollte die Säge durch die Luft fliegen.
    Im Klartext, schneiden muss verhindert werden, wenn jemanden die Säge an den Kopf fliegt, macht das nichts.
    Wer hat welchen EU Kommissar gekauft?

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    • Mike Löblein

      05/10/2019 @ 18:51

      Warum ein Saxton 160mm und nicht die Originalgrösse 165mm? Weil nicht zur Hand?Vielen Dank für eine Rückmeldung. VG Mike

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      • Hallo Mike, das hast Du ganz richtig erkannt – das 160er Blatt hatte ich zur Hand von meiner Festool Säge. Man kann auch ein 160er Blatt problemlos in der Parkside Tauchsäge einsetzen. Man verliert halt 2,5mm Sägetiefe, aber das ist in aller Regel zu verkraften.

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  3. Ich hatte bei meiner Parkside Tauchsäge festgestellt dass die Führungsnut in der Platte nicht parallel zu dem Sägeblatt war. Vorne am Blatt war sie etwa 1-1,5mm näher dran als hinten. Damit gab es auch immer kleine Ausrisse am Bauteil, die andere Seite, also das Abfallstück sah gut aus.
    Habe dann zur Behebung die Schrauben gelöst die die Maschine mit der Platte verbinden und teilweise die Bohrungen mit der Feile etwas vergrößert wo es nötig war. Hat einiges gebracht.
    Aber klar das ist wahrscheinlich ein Unterschied zwischen einem Profi Gerät und eins für den Heimwerker zum Kampfpreis.

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  4. Ich habe noch eine Alternative zu den Makita- Schraubzwingen. Der Baumarkt Hornbach bietet eine Führungsschiene, 140 cm, mit zwei Schraubzwingen, von der Firma Pattfield für € 39,00 an. Die Führungsschiene ist baugleich mit den Schienen von Parkside. Damit habe ich eine super Verlängerung bis 280 cm und passende Schraubzwingen.
    Viel Spaß beim Sägen!

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    • Hallo Harald, Danke für den Tipp mit der Hornbach-Schiene. Die Tauchkreissäge Pattfield 1200 W PE-1200 TS Art. 5554974 ist übrigens weitestgehend mit der Parkside Säge baugleich. Auch das Sägeblatt ist bei Hornbach ähnlich schwachbrüstig.

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  5. Hallo, ich habe mir auch vor kurzer Zeit die Pakside Tauchsäge PTSS 1200 C1 zugelegt.
    Für feiner Schnitte habe ich mir ein Kreissägeblatt von Parkside mit 48 Zähnen 160 mm Durchmesser 30 mm Bohrung mit 2 Reduzierringen (20 und 16 mm) bestellt. Leider musste ich feststellen, dass trotz Reduzierring (20 mm) das Sägeblatt keinen Halt hatte da die Blattaufnahme (Blattmitnehmer) nur einen Durchmesser von gerad mal 30 mm hat.
    Vielleicht weiß jemand wie man bei dieser Tauchsäge ein Sägeblatt mit 30 mm Bohrung und einem Reduzierring (20 mm) verwenden kann. In der Beschreibung konnte ich keinen Hinweis darüber finden. Über hilfreiche Tipps würde ich mich freuen.
    LG

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    • Moin Markus 🙂
      Ist mir auch passiert. Seit dem achte ich darauf, Sägeblätter mit 20mm Loch zu kaufen. Reduzierring funktioniert nicht. Und Gebastel an der Stelle bei solchen Drehzahlen sind saugefährlich. Nicht machen.
      Gruß Olli

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  6. Hallo 🙂
    Ich habe die Parkside seit einiger Zeit im Einsatz. Baue damit Lautsprecher und bestreite den Innenausbau meines Hauses damit, säge zu 99% Plattenmaterial. Wenn man sich an die alte Regel „spar‘ nicht am Sägeblatt“ hält, ist die Säge sehr brauchbar. Bisher hatte ich kein Verlangen, mir etwas anderes zuzulegen.
    Gruß Olli

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  7. Hallo zzusammen,
    Ich habe auch diese Säge, aber bei mir es ist es nicht möglich die Schrauben zu lösen, damit man das Sägeblatt wechselt.
    Werde das Gerät zurück geben.

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  8. Hallo Wolfram,

    danke für das Update. Ich hatte den Artikel vor zwei Wochen schon mal gelesen und wollte jetzt, wo ich die Säge habe auch was dazu schreiben. Hat sich ja jetzt erledigt.
    Ich habe aber noch mal ne Frage: es gibt relativ wenige 165 Blätter mit 2,6 mm Zähnen (das von Parkside ist eben so dick). Also werde ich wohl was dünneres nehmen. ABER: wenn ich jetzt die „Gummilippe“ schon mit dem 2,6er Stammblatt 2,0 oder so) Blatt abschneide und danach ein bspw. 2,2er Blatt (mit entsprechend dünnerem Stammblatt) einsetze, dann stimmt doch der Abstand des Sägeblattes zur Gummilippe nicht mehr, bzw. ich muss aufpassen, dass Stammblatt und Zahn den gleichen Unterschied haben, z.b. 0,4mm, wie beim Parkside Blatt, oder? Sorry, die Frage ist bestimmt komplizierter gestellt als es sein müsste. Die von dir vorgeschlagenen Saxton haben ja auch eine Schnittbreite von 2,6 mm. Sind dafür aber nur 160er. Macht ja nichts aber die Eintauchmarkierungen am Gehäuse stimmen dann nicht mehr. Ist das zu vernachlässigen?
    Hintergrund meiner bescheuerten Fragen: ich brauche ein feineres Blatt, weil ich vor allem Plattenmaterial verwende, bin mir aber eben etwas unsicher und mach mir daher vermutlich zu viele Gedanken. 🙂
    Falls du trotzdem ein paar Antworten für mich hast, freue ich mich natürlich sehr.

    LG
    Sören

    Antworten
    • Hallo Sören,
      da Du nicht der einzige bist der mir Fragen zum Thema „Feines Sägeblatt“ für die Parkside gestellt hat, habe ich hier den Artikel noch weiter ergänzt. Es gibt da ein Blatt von BOSCH professional das identische Maße hat, aber eben feiner bezahnt ist.
      Bei Sägeblättern mit dünnem Stammblatt musste ich ja (bei den guten NOVO-Sägeblättern) leider die Erfahrung machen, dass diese Blätter mit nur 1mm Stammblattstärke von der Parkside nicht fest genug gespannt werden können. Daher rate ich vom Kauf dünner Blätter für die Parkside ab.
      Wenn Du mit der Gummilippe sauber arbeiten willst, sollten die Sägeblätter immer die gleiche Geometrie haben. Sägeblätter mit dünnem Stammblatt sind meist für Akku-Sägen gedacht und haben daher dann auch einen dünneren Schnitt von nur 2,2mm oder sogar nur 2mm.
      Ich hoffe das hat Deine Fragen beantwortet.

      Antworten
      • Hi Wolfram,

        danke dir. Die von dir verlinkten Saxton gehen ja aber auch, wenn ich nur diese verwende und auch damit den „ersten Schritt“ mache, oder? Die haben 2,4mm Schnittbreite aber ich finde nichts zum Stammblatt. Das muss ja auch zum Spaltkeil passen. Hast du oder jemand anders da Erfahrungen? Wäre halt cool, weil es da auch ein passendes 80er Blatt gibt.

        Antworten
        • Hallo Söeren, die Saxton lassen sich auf jeden Fall montieren, weil das Stammblatt dick genug ist. Und wenn Du mit diesen die Gumilippe einsägst, ist alles perfekt. Der Hinweis auf den Spaltkeil bei der C2 ist natürlich richtig. Ich hatte damals ja das 2019 Modell ohne Spaltkeil im Test. Vielleicht kannst Du ja mal mit dem Meßschieber (Schieblehre) messen, wie dick der Spaltkeil ist.

          Antworten
          • Also mein Messschieber spinnt irgendwie. Der ist Digital und die eine Messung weicht gern mal 0,2 Millimeter von der anderen ab. Ich habe jedenfalls mehrfach gemessen (auch an mehreren Stellen des Keile) und auch andere Dinge, dessen Dicke ich kenne als „Referenzmessung“ dazugenommen. Der Spaltkeil liegt so um die 2,0mm.
            Ich kann aber aus den genannten Gründen eine Abweichung von +- 0,5mm nicht ausschließen. Sorry.

          • Danke für die Messungen. Ohne die Säge zu kennen hätte ich schon gedacht dass der Spaltkeil irgendwo zwischen 2,0 und 2,2 mm stark ist. Er muss ja untermaßig sein denn er soll ja in der Sägenut gut laufen. Von daher denke ich dass die Saxton-Sägeblätter wohl gut zu verwenden sind

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