Elektrowerkzeug Oberfräse Werkstatt

Bauplan MIDI-Frästisch

Der lange erwartete Bauplan für den MIDI-Frästisch ist endlich erstellt worden. Damit sollte es auch dem weniger erfahrenen Holzwerk möglich sein, sich einen einfachen und robusten Frästisch zu bauen.

Das Projekt MIDI-Frästisch ist entstanden, weil einigen Holzwerker-Kollegen der beliebte MINI-Frästisch zu klein war. Sie hatten sich einen Frästisch von mittlerer Größe gewünscht, der aber dennoch so kompakt sein sollte, dass er auf der Werkbank benutzt werden kann.

Die Abmessungen des MIDI-Frästisch sind 600x400mm für die Tischplatte, der Unterbau hat eine Höhe von 320mm.

Wir haben inzwischen mehrere Frästische in der MIDI-Größe gebaut. Dabei kamen die verschiedensten Materialien zum Einsatz.

Wenn man an seinen Frästisch höhere Ansprüche stellt, dann sollte man den Unterbau aus 18 oder 19mm Multiplex herstellen. Die Tischplatte selbst ist eine 21mm Siebdruckplatte.

Hier ein Bild der MIDI-Frästischplatte aus Multiplex. Man kann sich diese nach Maßzeichung selber anfertigen oder aber auch fertig gefräst in unserm kleinen Holzwerker-Shop kaufen. Hier die dazugehörige Maßzeichnung:

Aber so eine aufwändige Bauweise muss nicht sein. Wir haben auch mehrere MIDI-Frästische aus Spanplatte gebaut. Dabei kamen Materialstärken von 18mm und dicker zum Einsatz. Als Materialquelle sind dabei alte Regalteile oder die Seitenteile von ausgemusterten Schränken ganz hervorragend geeignet.

Die zugesägten Teile für den MIDI-Frästisch  sind entsprechend dem nachfolgenden Bauplan dimensioniert und werden einfach zusammengeschraubt.

Hier also der Bauplan des MIDI-Frästisch zum download:

DOWNLOAD Bauplan MIDI Frästisch

Zur Ergänzung empfehle ich den ausführlichen Baubericht für den MIDI-Frästisch in Einfach-Bauweise aus Presspanplatte zu lesen.

Und wem der MIDI-Frästisch zu groß ist, den möchte ich nochmal auf unser Projekt MINI-Frästisch hinweisen, für den es auch einen Bauplan zum Download gibt. Auch diesen Frästisch kann man preiswert aus 18mm Spanplatte bauen.

 

10 Kommentare zu “Bauplan MIDI-Frästisch

  1. …mal ehrlich…
    Wie kann man einen Frästisch aus beschichteter Spanplatte OHNE Kante bauen und dann noch als Beispiel für andere Holzinteressierte darstellen?
    Weiterhin ist die Konstruktion schon sehr primitiv.
    Hier würde ich fachliche Qualität sehen wollen und auch Kompetenz in Sachen Holzwerken.

    • Liebe Katharina,
      dieses Beispiel für einen Frästisch ist bewußt einfach und simpel gehalten – ein Anfängerprojekt. Auch gebaut aus billigem Restmaterial. Wenn man sich da mal beim Bau verfräst oder etwas nicht passt, ist es nicht schon schlimm, im Zweifelsfall kann das das Teil dann auch wegwerfen und neu machen. Das Material hat ja nichts oder nicht viel gekostet. Mir geht es darum, die Hemmschwellen abzubauen. Ich habe so schon etliche DIY-Menschen an das Thema Oberfräse mit der kleinen Makita herangeführt. Und klar, man kann die Kanten noch mit Eckband abkleben und vieles mehr. Wenn Du den Suchbegrfiff „Frästisch“ in der Suche eingibst, wirst Du viele Beiträge zum Thema finden, auch „aufwändige“ Konstruktionen.

      • Natürlich kann man kleine sichtbare Fehler kaschieren. Dagegen ist nichts zu sagen. Wenn aber ein Projekt total falsch angegangen wird, angefangen von der Konstruktion, der Holzwahl und der Holzverbindungen, irritiert es den Leser. Wenn dann auch noch handwerkliche Schwächen deutlich werden, darf man doch die Frage stellen, ob das ernst gemeint ist oder nur lustig sein soll. Es gibt in Youtube einige Holzwerker, die ihr Thema tatsächlich lustig rüberbringen (wollen).
        Für mich aber ist ein Holzwerker jemand, der sein Hobby größtenteils ernst nimmt und seine Arbeit so gut macht wie er kann. Ohne Brandflecken beim Sägen oder Fräsen, keine Risse oder Markierungen am fertigen Werkstück und keine schräg eingedrehten Schrauben zurück lässt. Es ist halt die Qualität, die interessiert. Leider sehe ich das hier nicht; oder ich erkenne es nicht. Schade.

        • Nun, gerne darfst Du mir darlegen, was da genau bei dieser bewußt einfach gehaltenen Konstruktion falsch angegangen wurde und warum? Ich lerne gerne dazu.

  2. Lieber Wolfram,
    ich bion gerade dabei einen Fräseinsatz für die CS70 zu fertigen, den ich hier auch gerne nach Erfolg veröffentlichen könnte.
    Ich würde dazu den Fräslift verbauen und wollte nachfragen ob ich die genauen Abmessungen der Lochbogrungen bekommen könnte bzw. ob es möglich wäre das HPL auch in anderen Dimensionen zu bekommen…Bzw. meine Frage:könnte man stattdessen die Einlegeplatte aus 12mm Siebdruck herstellen?
    Grüße
    Andreas

    • Hallo Andreas, der Midi-Fräslift ist deshalb mit einer 6mm HPL Platte gebaut, weil ansonsten zuviel der verstellbaren Höhe verloren geht. Mit 12mm würde der Fräser sehr tief sitzen und viele der gerbäuchlichen Schaftfräser sind dann zu kurz. Die Platte selber könnte ich theoretisch vergrößern, aber kann kommt das Problem mit der Durchbiegung beim fräsen verdeckter Nuten. Die aktuelle Form des Midi-Fräsliftes ist nicht ohne Grund so gemacht wie sie ist.

  3. Lieber Wolfram,
    danke für deine Nachricht, da klingt sehr einleuchtend.
    Ich werde Mal einen Prototyp aus Siebdruckplatte machen und dich dann wieder kontaktieren.
    Es müsste lediglich um ca 5mm breiter sein als deine Vorlage, und eine Lange von 85cm …ich würde den Teil von keine Fräse aufliegt unterfüttern..
    Ich schreib dir bald…
    Falls du mir ca Abmessungen geben könntest bis dahin für Prototyp wär das fein…
    Danke dir,
    Andreas

  4. Lieber Wolfram,
    Die Platte müsste in etwa 144mm auf 850mm sein, sodass sie in den einlegeboden der Cs70
    geht. Betreffend druchbiegung ist wohl mehr die Breite, also die 144mm ausschlaggebend sein,
    also ist die Durchbiegung kein thema wenn man es auf die 12mm aufdopplet in Bereichen wo es nötig ist.
    wollen wir uns über email austauschen?
    ich denke das geht um vieles einfacher dann..

    Grüße
    Andreas

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