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Zwei kleine Hocker selbstgebaut

Hier zeige ich den Bau zweier kleiner Hocker aus Massivholz. Als Baumaterial kommen Resthölzer zum Einsatz, die mir beim Aufräumen der Werkstatt in Hand gefallen sind.

Es sind die Überbleibsel diverser Projekte aus dem vergangenen Jahr.

Die Idee

Das Holz war schön ausgehobelt und daher zu wegwerfen eigentlich viel zu schade. Aber es waren natürlich recht kleinteilige Reste. Nach einigem Nachdenken kam mir dann der Gedanke, diese für kleine Hocker zu verwenden.

Gedacht, getan! Die Größe der Hocker orientierte sich dabei an den größeren Teilen, die sich als Hockerplatte anboten. Die restlichen Maße wurde direkt von den Platten und den 40*40mm Reststücken für die Hockerbeine abgeleitet. Eine kurze Skizze auf einem Notizzettel war alles was ich zur Planung benutzt habe.

Der Zuschnitt wurde auf der CS-70 durchgeführt, es kam das Standard-Sägeblatt mit 32 Zähnen zum Einsatz.

Das Video

Den restlichen Bauprozess habe ich dann in Form eines kurzen Videos dokumentiert. Viel Spaß beim Anschauen.

Ergänzende Informationen

Hier noch ein paar Informationen zu diesem kleinen Wochenendprojekt.

Ich habe beim Bau dieser Hocker praktisch nur mit Elektrowerkzeugen gearbeitet. Als Verbindungselemente habe ich die Festool Dominos eingesetzt, weil ich zum einen so eine Fräse habe und zum anderen weil es einfach und schnell geht.

Die Hölzer waren 16, 18 und 20mm stark. Um da die Dominos sauber setzen zu können, habe ich die Vorderseite aller Seitenteile markiert und diese dann mit der Einstellung 16mm gefräst. An den Hockerbeinen mit dem Querschnitt 40*40mm wurde dann mit der Einstellung 28mm gefräst. Das ergibt einen Versatz von 6mm von der Vorderkante aus – genau der Rücksprung den die Seitenteile für eine gefällige Optik haben sollten.

Da ein Teil der Hölzer eine graue Verfärbung hatte, habe ich kurzerhand eines der beiden Hockergestelle in Schwarz gebeizt. Nach dem die Beize über Nacht getrocknet erfolgte die abschließende Oberflächenbehandlung mit Bienenwachs-Balsam von PNZ.

Die Behandlung der Hockerplatten erfolgte mit dem Arbeitsplatten Hartöl ebenfalls von PNZ.

Die Befestigung der Hockerplatten ist mit kleinen Fingerzapfen ausgeführt, die ich aus einem Reststück Buchenholz geschnitten habe. So können die Platten arbeiten ohne sich zu verziehen.

Die Schlitze in welche die Zapfen eingreifen, wurden mit der Domino-Fräse in maximaler Breite ausgeführt.

1 Kommentar

  1. Pingback: Ein kleiner Tipp für das Restmaterial alter Projekte

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