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Building a saw bench – Sägebank – Tag 3

Dritter Tag in der Kurswerkstatt von DICTUM in Niederalteich. Jetzt geht es an die Fertigstellung der Sägebank.

Nach dem Verleimen der Beine und der Bankplatte werden die Querriegel eingepasst. Auch hier wieder sauberes anreißen und sorgfältiges Sägen damit alles passt.

Die Querstrebe wurde ebenfalls zugesägt und eingepasst. Dazu wird die Nut angerißen und recht knapp ausgearbeitet. Mit dem Grundhobel wird zum Schluß der Nutgrund geglättet.

Im folgenden Arbeitsschritt wird nun der Riegel solange mit dem Blockhobel abgehobelt, bis die Querstrebe straff sitzt.

Anschließend werden die Beine genagelt. Dazu kommen die altmodischen, geschmiedeten Nägel von DICTUM zum Einsatz.

Hergestellt werden diese Nägel in Frankreich von einer Fabrik in der noch der gesamte Maschinenparkt aus dem 19. Jahrhundert stammt und die deshalb diese Nägel noch herstellt. Die Besonderheit dieser Nägel ist der sich verjüngende Schaft. Das hat zwei Dinge zur Folge, die man beachten muss. Zum einen muss man ein Loch mit der Tiefe von ca. 1/3 der Länge des Nagels bohren, zum anderen bleiben die Köpfe der Nägel erhaben, d.h. sie werden NICHT im Holz bündig versenkt.

Um die maximale Festigkeit zu bekommen, werden die Nägel paarweise und mit einem leichten Winkel zueinander eingeschlagen. So wird das herausziehen verhindert.

Da wir die Beine zuvor verleimt hatten, was das zwar eigentlich doppelt gemoppelt, aber so hält das mit Sicherheit ewig!

Und obwohl dies ein Kurs mit traditionellen Arbeitstechniken ist, hat in Form des BOSCH Akkuschraubers eben doch ein wenig Neuzeit Ihren Einzug gehalten.

Jetzt noch die Überstände bündig absägen und die Sägebank ist fertig zur Oberflächenbehandlung.

Hier kommt die DICTUM Leinölfirnis zum Einsatz. Eine Schicht reicht, um die Sägebank vor Verschmutzung zu schützen.

Und wie bei den DICTUM-Kursen üblich, endet auch dieser Tag wieder in geselliger Runde in der Klosterschänke.

 

 

 

 

5 Kommentare

  1. Hallo Wolfram,
    auch wenn das eine richtige Himmelreise ist, aber irgendwann muss ich doch auch mal auf einen Kurs vorbei kommen.
    Gruß Marcel

    Antworten

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