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Stabile Werkbank – Teil 1 Unterbau

Hier beschreibe ich den Bau einer sehr stabilen Werkbank die mit wenig Aufwand gebaut werden kann. Den Anfang macht der Unterbau.

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Um endlich die Garagenwerkstatt aufräumen zu können brauche ich noch eine stabile Werkbank auf der ich meine diversen stationären Elektrowerkzeuge einsetzen kann. Heute habe ich mit dem Bau begonnen.

Eine 3D Sketchup-Zeichung am Computer mache für so etwas nicht, ich male da nur ein paar Striche um das Konstruktionsprinzip vor Augen zu haben und rechne mal kurz die Abmessungen mit dem Taschenrechner durch.

Als Material kommen 60*80mm Kanthölzer aus Fichte zum Einsatz. Diese werden miteinander verzapft um so die einzelnen Teile immer kraftschlüssig miteinander zu verbinden. Damit der Bau schnell und ohne große Wartezeiten vorangeht, werden die Verbindungen verleimt und dann mit Schrauben fixiert.

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Das Zusägen der Hölzer erfolgt mit meiner Festool CS70 Tischkreissäge. Die langen Rahmen werden auf einem Rollbock abgelegt und mit einer Zwinge fixiert. Gesägt wird mit der Zugfunktion.

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Es wurden immer alle Teile einer Länge der mit ein und der gleichen Einstellung zugesägt. Damit ist sichergestellt dass alle einzelnen Teile wie z.B. die Beine der Werkbank oder die Querriegel alle die gleichen Maße haben. Bei dieser Konstruktion ist das absolute Maß weniger wichtig als der Umstand dass alle Teile in einer Dimension die gleiche Länge haben.

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Die Aussparungen für die Querträger werden angezeichnet und mit der Kreissäge vorgesägt. Anschließend werden die Aussparungen mit vielen Sägeschnitten vorgearbeitet, dass jeweils nur noch 3-4mm breite Streifen stehen bleiben.

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Diese können dann von Hand oder aber mit einigen Hammerschlägen herausgebrochen werden.

werkbank108Die verbleibenden Reste werden mit einem Stechbeitel entfernt. Mit dem Simshobel werden dann die Klebeflächen geglättet. Wer keinen Simshobel hat, dann das auch mit einer Feile oder Schmirgelpapier machen.

werkbank109Und hier nun die fertigen Beine der Werkbank sowie die dazugehörigen Querträger. Damit ist die erste Runde der Holzteile fertig. Weiter geht es mit den Längsträgern.

werkbank116Die Aussparungen in den Längsträgern müssen sehr präzise herausgearbeitet werden, damit der Unterbau der Werkbank auch rechtwinklig und ohne Verzug aufgebaut werden kann.

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Daher werden alle Längsträger mit Zwingen zu einem Block zusammengespannt. Für die Aussparungen wird mit den fertigen Beinen Maß genommen. Die Beine an den entsprechenden Stellen auflegen und dann mit dem Winkel über alle Teile hinweg anzeichnen. So ist sichergestellt dass die Aussparungen überall gleich positioniert sind.

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Das Herausarbeiten der Aussparungen erfolgt dann wieder in der gleichen Art und Weise durch eine Vielzahl von Sägeschnitten. Auch hier habe ich die Klebeflächen mit dem Simshobel geglättet.

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Linke Seite zeigt den Zapfen am Ende der Längsträger vor dem Hobeln, die rechte Seite danach. Nachdem alle Längsträger fertig waren konnte dann mit dem Zusammenbau des Unterbaus der Werkbank begonnen werden.

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Der erste Schnitt des Zusammenbaus ist das Verschrauben der Querträger mit den Tischbeinen. Es kommt wasserfester Weißleim (Ponal Blau) und hochwertige Marken-Schrauben zum Einsatz. (Billige No-Name-Baumarktschrauben habe ich mir erspart)

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Als Schrauben benutze ich hier die Würth 4*50 ASSY-Schrauben mit Bohrspitze. Der Vorteil dieser Schrauben mit Bohrspitze besteht darin, dass man sich das Vorbohren sparen kann. Und auch wenn man nah am Rand des Holzes für den Rahmen die Schraube eindreht, splittert nichts. (Eine ebenfalls geeignete Schraube ist die SPAX 4*50 Holzbauschraube)

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Die Schrauben werden in der Aussparung durch das Tischbein in die Querriegel geschraubt. Dabei werden die Teile zusammengezogen und man kann sich das langwierige Arbeiten mit Schraubzwingen sparen. Etwa herausquellender Leim wird gleich mit einem feuchten Tuch abgewischt.

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Die drei fertigen Rahmenteile stehen jetzt bereit um die Längsträger zu montieren. Dazu werden die Rahmen auf die Seite gelegt und die Längsträger ausgerichtet. Wenn alles passt, kann Leim aufgetragen werden.

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Jede Überlappung des Länge- und Querträgers wird dann mit jeweils 4 ASSY-Schrauben verbunden.

werkbank120Die Schrauben im Rahmen sind soweit hineingeschraubt dass die Klebeflächen für die Längsträger eben sind. Alle Teile werden vor dem Verschrauben rechtwinklig ausgerichtet und ggf. mit Zwingen fixiert. Nach dem Eindrehen der Schrauben können die Zwingen gleich wieder weg.

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Der Unterbau ist damit fertig. Er ist 65cm breit, 86cm hoch und 240cm lang. Das Gewicht ist aufgrund der massiven Bauweise ganz ordentlich. Die Werkbank wird sich also kaum verschieben.

Werkbank21Auf diesem Bild erkennt man das Konstruktionsprinzip des Unterbaus der Werkbank. Die Beine haben jeweils 25mm Tiefe und 80mm hohe Aussparungen in welche die Querriegel bzw. die Längsträger eingreifen. Eine von oben einwirkende Kraft wird also immer direkt ins Holz eingeleitet. Damit ist diese Werkbank sehr stabil – da wackelt nix!

Als nächstes kommt die Werkbank-Platte und der Einbau eines Zwischenbodens.

Hier das Projekt „Stabile Werkbank“ im Überblick:
Stabile Werkbank – Teil  1 Unterbau
Stabile Werkbank – Teil  2 Tischplatte
Stabile Werkbank – Teil  3 Schubladen
Stabile Werkbank – Teil  4 Türen und Griffe

40 Kommentare

  1. Klasse Artikel! Dadurch bekommt man als „Ungeübter“ einen guten Eindruck, wie man so etwas konstruieren kann. Was schätzt, wiegt die Werkbank am Ende? Und wie willst Du die Oberfläche behandeln?

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    • Also jetzt mit der Multiplex-Tischplatte schätze ich mal so auf ca. 80kg – das Ding ist nur noch zu zweit zu bewegen. Die Oberfläche werde ich nicht großartig behandeln, denn es ist ja ein Werkstatt-Möbel. Die Tischplatte werde ich wohl ölen um diese vor schneller Verschmutzung zu schützen, wenn alle Einbauten fertig sind. Vielleicht komme ich aber noch auf andere Ideen.
      (Dein Kommentar war von Askimet im Spam gelandet daher erst die verspätete Freischaltung)

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  2. Die Werkbank ist beeindruckend, tolle Leistung!
    Kann man die Schrauben von Würth im Baumarkt kaufen, oder gibts die nur im Fachhandel?

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    • Hallo Lena, die Würth Schrauben gibt es bei Würth – Deutschlands größtem Schraubenhändler & Hersteller. Ich hole mir die in der Würth Niederlassung neben unserem Büro in Heilbronn. Es gibt Deutschlandweit über 400 Niederlassungen von Würth. Allerdings verkauft man dort nur an Gewerbekunden – da aber unsere Firma ein Konto dort hat ist das für mich kein Problem.

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    • Ja, ich werde nach aktuellem Stand der Überlegungen den ganzen Unterbau wohl ringsum verschließen. Dann verstaubt das Werkzeug auf der Ablage nicht. Dann bleibt nur noch die Frage zu klären ob ich da Türen mit Topfscharnieren oder Schiebetüren einbaue…

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    • Ja, das ist interessant. Deine Lösung für die oberen längsträger mit dem Zapfen hatte ich auch mal angedacht, dann aber konstruktiv vereinfacht damit ich da weniger Probleme mit den Winkeln habe.

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  3. Hey,
    schön, dass es die Seite gibt. Ich werde deine Werkbank „sinngemäß“ nachbauen.

    Eine Frage: Handelte es sich um sägerauhes Holz oder war es bereits geschliffen?
    Was empfiehlst du mir: Ich habe sägerauhe Holzbalken – würdest du Schleifen oder Hobeln? Wenn schleifen in welchen Stufen?

    Danke für deine Tipps!

    Frank (auch Festool-Jünger)

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    • Hallo Frank,

      als Holz habe ich hier „Fichtenholz-Rahmen gehobelt 60*80“ benutzt. Ein Rahmen ist da immer 2,5m lang. Sägerauhes Holz empfehle ich nicht, denn das Hobeln ist recht zeitaufwändung und der Preisunterschied beim meinem Holzhändler sind nur wenige Cent pro laufender Meter.
      Wenn Du das Holz in sägerauh schon hast, dann auf jeden Fall Hobeln! Mit einem scharfen Putzhobel (Nr.4 oder ein ULMIA) geht das gut zu machen. Auf keinen Fall schleifen, denn das ist nur eine große, staubige Sauerei.

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  4. Hallo Wolfram,

    eine Super Werkbank. Werde versuchen diese auch so hinzugekommen 😉
    Kannst du mir noch sagen wie hoch die unteren Querriegel vom Boden entfernt sind.

    Danke und Gruß
    Carsten

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    • Das sind 10cm Luft zwischen Unterkante Querriegel und Boden. Das kann dann einfach mit einem Rest von den Rahmen als Maß angezeichnet werden

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  5. Hallo Wolfram,

    ich habe mir heute Fichten-Rahmenholz gehobelt 80x80mm gekauft da 60x80mm nicht mehr zur Verfügung stand und die Lieferzeit 2 Wochen betragen hätte.
    Bin Neuling in der Holzbearbeitung……. Besitze eine Bosch PTS 10, damit müsste ich doch auch die Aussparungen herstellen können oder?
    Meine Werkbank soll 3m lang werden 😉
    Mal sehen ob ich das alles so hinbekomme.

    Gruß
    Carsten

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    • Klar, das geht auch mit einer PTS10. Weil Du da aber mangels Zugfunktion die langen Rahmen bewegen musst, empfehle ich Dir unbedingt rechts und Links Böcke in gleicher Höhe wie die Tischkreissägeplatte aufzustellen. Prüfe dann mit abgesenktem Sägeblatt ob Du die Rahmen gut bewegen kannst. Eventuell ist es sinnvoll für die langen Rahmen einen Helfer zu haben.
      Mit 80*80 geht es sogar noch einfacher zu bauen weil da ist alles Symetrisch.

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  6. Hallo Wolfram,

    das zuschneiden der Querriegel hat SUPER funktioniert mit der PTS10. Nächste Woche mach ich mich dann an die 3m Längsriegel.
    Ich habe im Netz mal nach den Würth 4*50 ASSY-Schrauben mit Bohrspitze gesucht.
    Leider habe ich nur die in 4,5*50 gefunden……

    http://larix-24.de/Befestigung/Schrauben-Duebel-Co/Assy-Plus-Schraube.html

    Kann ich diese auch verwenden? Dann würde ich mir diese nämlich bestellen.
    Oder weißt Du wo ich die 4*50 bestellen könnte?

    Danke und Gruß
    Carsten

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  7. Hallo Wolfram,

    reichen die Stahl verzinkten oder müssen es die aus V2A Edelstahl sein 🙂 .
    Ich würde das Holz auch noch gerne mit Öl oder etwas anderem behandeln. Kannst Du mir da etwas empfehlen.
    Muss ich das Holz dafür vorher noch einmal abschleifen?

    Danke nochmal für Deine Unterstützung.

    Gruß

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    • Stahl verzinkt reicht, Edelstahl wäre nur sinnvoll wenn die Bank dauerhaft im Freien steht… Zur oberflächenbehandlung empfehle ich Leinölfirnis von Clou. Das trocknet recht schnell und ist schön schmutzaabweisend. Wenn Deine Rahmen halbwegs sauber gehobelt sind, musst Du da nix mehr schleifen. Wichtig für die Dauerhaltbarkeit ist das verkleben der Rahmenteile mit wasserfestem Holzleim (ponal blau o.ä.) bevor die Schrauben reingedreht werden. Achtung: wenn es ASSY Schrauben mit AW Kopf sind, brauchts Du noch den passenden Bit dazu…

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  8. Hallo Wolfram,

    ich habe mir Leinölfirnis besorgt. Die bestellten ASSY-Schrauben sind leider noch nicht angekommen 🙁
    Ich habe das Holz nochmal mit 240 Schleifpapier behandelt. Jetzt ist es sehr schön glatt. Morgen werde ich mich an das zuschneiden der 3m Längsträger machen.
    Soll ich das Holz vor dem Zusammenbau des Unterbaus oder danach mit dem Leinölfirnis behandeln?

    Gruß
    Carsten

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    • Die Leinölfirnis bitte erst auftragen wenn alles fertig ist, also der ganze Unterbau zusammengebaut. Dort wo Leinölfirnis draufkommt hält nämlich kein Leim mehr, und das wäre doch ärgerlich. Also Unterbau fertigmachen, Tischplatte fertigmachen, dann Leimölfirnis drauf, Tischplatte anschrauben – fertig

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  9. Alles klar…….

    Habe gestern versucht die 3m Längstrager zu bearbeiten.
    Die sind einfach zu lang um sie mit der PTS10 zu bearbeiten.
    Haben es mit zwei Mann versucht.
    Da muss ich mir etwas anderes einfallen lassen…..

    Gruss und schönes Wochenende
    Carsten

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    • Das habe ich befürchtet – die 3m Teile in der Dimension 80*80 sind recht schwer und auf einer Kreissäge kaum zu bewegen. Als Alternative kannst Du die Schlitze mit einer Handkreissäge und Führungsschiene sägen oder aber eine Oberfräse mit Spiralfräser nehmen. Es geht aber auch ganz klassisch von Hand mit Säge und dann mit dem Beitel alles herausarbeiten.

      Antworten
  10. Hallo Wolfram.

    Eine tolle Dokumentation und wie so oft: Man merkt erst, wo die „Schwierigkeiten“ liegen, wenn man’s mal selbst probiert hat:
    Habe Deinen „Unterbau“ adoptiert, um eine kleinen Tisch für meine Kappsäge zu bauen, also gaaaaaaaaanz einfach: 4 Seitenhölzer und dazwischen Streben. Ablängen klappte noch super (habe nur die erwähnte Kapp-Zug-Säge, keine TKS, keine Tauchsäge). Alle Teile, die identisch sein mussten, hatte ich zusammengespannt und „auf einmal“ gesägt. Auch die Aussparungen für die Überlappungen hatte ich so gemacht.

    Aber was bei Dir so „nebenbei“ exakt und perfekt wurde, hat bei mir gar nicht geklappt: die Aussparungen selbst. Zunächst hatte ich die Idee, das auch mit der Kapsäge zu machen (btw – Bosch Professional GCM 8 SJL), also viele Schnitte nebeneinander. Ich habe alle 2mm einen Schnitt gemacht, weil ich dachte: Da entfällt ein Teil der Nacharbeit. hat nicht so gut geklappt… auch weil die Kappsäge am hinteren Ende die eingestellte „Tauchtiefe“ nicht halten kann 🙁
    Ok – neuer Versuch: Bosch Professional GOP 10.8V. Ging durch die 54mm Kanthölzer gut durch, war aber irgendwie „schepp“.
    Letzter Versuch: Stichsäge. Gar nicht mal schlecht… aber auch nicht gut.

    Ergebnis: Ich habe alle Aussparungen/Abplattungen „irgendwie“ hinbekommen, aber „exakt“ ist was anderes. Wobei mein einziges Problem die gleichmäßige Tiefe der Aussparungen ist. Alles andere ist richtig klasse geworden.

    Habe das „Ding“ dann doch noch verschraubt (nicht verleimt) und es 100% gerade zu bekommen war ein Abenteuer. Letztlich war es sogar ein wenig windschief 🙁 Da habe ich dann kurzerhand seitlich 12mm Multiplex-Platten draufgeschraubt und dabei mit einigen Zwingen den „Korpus“ so „hingedrückt“, dass er gerade wurde… hat sogar geklappt! 😉

    Vielleicht hätte ich mich zunächst einmal eine einfache stumpfe Verschraubungen „wagen“ sollen, aber bei Dir sieht das „immer“ so schön „locker“ aus 😉

    Großes Kompliment auf jeden Fall für Deine Berichte und Deinen Blog! Ich weiss jetzt, dass es halt doch nicht immer ganz so „einfach“ ist wie es scheint 😉

    Dirk.

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    • Hallo Dirk,
      einfach anfangen und machen. Mißerfolge sind da um zu lernen. Meine ersten Projekte (vor der Blog-Phase) waren auch krumm und schief. Zur Kappsäge: Die Bosch Kappsägen habrn hinten eine schwarze Schraube für die Tauchtiefe von schrägen Schnitten. Mir scheint, dass bei Dir diese Schraube nicht komplett auf „Null“ gestellt war. Dann geht das Sägeblatt beim nach vorne Schieben nach oben…

      Antworten
      • Hey, klasse!

        Kann gut sein, dass ich diese Schraube übersehen habe. Hierbei muss ich aber auch sagen, dass die beigelegte „Bedienungsanleitung“ eine „Frechheit“ war (ist)… ich muss mal bei bosch-pt.de suchen, vielleicht haben die auch ne „richtige“ Version! 😉

        Das kann es auf jeden Fall gewesen sein. Dennoch werde ich meinen nächsten Versuch mit einer kleinen Oberfräse machen… leider habe ich noch keine und allzuviel kosten soll sie auch nicht, daher dachte ich an die „kleine“ Perles OF3. Die sollte für mich „reichen“. Und da meine Frau ( 🙂 ) ohnehin noch eine Vielzahl von „Bau-Ideen“ für mich hat (wir bauen gerade ein kleines Haus), macht diese Anschaffung vermutlich sogar Sinn 🙂

        …das soll aber nicht heissen, dass ich das HAUS mit einer Oberfräse bauen will! ,-)

        Herzliche Grüße

        Dirk.

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          • Dirk Federlein

            09/04/2015 @ 17:53

            Danke für das Video!

            Tatsächlich hatte ich es mir bereits vor der Anschaffung der Säge mal angesehen. In einem Abschnitt sieht man auch sehr gut die „Tauchfunktion“. Es wird dabei aber zwischen Anschlag und Werkstück ein weiteres Holzstück als Abstandhalter eingesetzt, vermutlich um genau so das Problem der abnehmenden Schnitt-Tiefe am „Ende“ zu verhinden.
            Eine zusätzliche Stellschraube (außer der „normalen“ für den Tiefenanschlag) habe ich nicht gefunden…

            …ist aber egal. Entweder ich säge das nächste Mal auch mit so einem „Abstandshalter“ oder ich fräse die Überlappung. Das ist vermutlich das genaueste – hoffe ich 🙂

            Herzliche Grüße

            Dirk.

  11. Lieber Wolfram, ich habe im Frühjahr Deine Werkbank nachgebaut!! Mit anderen Massen und anderen Techniken. Sie ist wunderschön geworden. Gerne würde ich Dir ein Photo schicken. Wohin könnte ich das Photo senden?
    Dass solches Wissen über das Netz geteilt wird finde ich unglaublich grosszügig und danke all denen, die ihre Erfahrungen einfach so weitergeben!!
    Liebe Grüsse Anna

    Antworten
  12. Moin Wolfram,
    danke für den ausführlich bebilderten Bericht! Ich hab nun nach demselben Prinzip eine Werkbank mit 240x60cm gebaut, für das Gestell habe ich Kanthölzer mit 54x74mm verwendet. Das ist für meinen Geschmack immer noch mehr als ausreichend stabil. Auf das Verleimen habe ich verzichtet, weil die Werkbank im Keller eines Mietshauses steht und vielleicht eines Tages zum Umzug wieder zerlegt werden muss – am Stück passt die nicht mehr die Treppe hoch. Die Seitenwände habe ich aus 12mm OSB-Platten gemacht und gründlich verschraubt, was noch mal zur Verwindungssteifigkeit beitragen sollte. Schubladen und Türen habe ich erst mal weggelassen, die werden vielleicht später noch nachgerüstet.
    Zum Ausklinken habe ich mir eine Tauchsäge mit Führungsschiene ausgeliehen, die stehen gebliebenen Stege habe ich dann mit dem Multimaster (mit Sägeblatt) weggenommen, das hat auch sehr gut funktioniert.

    Grüße, Stefan

    Antworten
    • Hallöchen,
      habe ich das richtig verstanden,das du die Aussparung (Überblattung) mit der Tauchsäge gemacht hast?wie hast du das den gemacht?

      Gruss Stephan

      Antworten
      • Hallo Stephan, die überblattungen sind alle mit der Zugfunktion meiner CS70 geschnitten. Mit der Tauchsäge und einer Führungsschiene geht das aber auch, eine ordentliche Fixierung von Werkstück und Führungsschiene vorausgesetzt. Anzeichnen der Querträger aber immer im Block, dann heben sich die Toleranzen gegenseitig auf.

        Antworten
        • Ich danke dir für deine schnelle Antwort und dem guten hilfreichen Tip.Hab noch ein schön Abend und mach weiter so.

          Antworten
  13. Michael Hallmann

    20/01/2016 @ 22:53

    Hallo Wolfram,

    vielen Dank für Deine tolle Anleitung. Nach dem gleichen Prinzip fange ich jetzt auch mal klein an. Sind die Längsträger nur geleimt? Schrauben kann ich auf den Bildern nicht erkennen.

    Schöne Grüße
    Michael

    Antworten
      • Michael Hallmann

        21/01/2016 @ 00:02

        Vielen Dank für die schnelle Antwort! Auf den Bildern in Teil 2 habe ich das jetzt auch gesehen.

        Bei mir werden das erstmal Tische für Kapp- und Tischkreissäge. Erste Versuche, die Verzapfungen so herzustellen, haben heute überraschend gut funktioniert 🙂

        Antworten
  14. Christopher Kremer

    24/11/2016 @ 11:08

    Hallo,
    ich wollte mich auf diesem Weg für die gute Idee und Inspiration bedanken. Bei mir entsteht gerade nach demselben Prinzip der Unterbau für einen neuen Bautisch (Modellbau) mit ca. 200 x 70 cm.

    Der einzige Unterschied zu diesem Unterbau sind zusätzliche Ablageflächen unten und dass alle Verzapfungen per Hand mit der Japansäge ausgeführt werden. Nachbearbeitung entfällt damit.

    VG
    Christopher Kremer

    Antworten
  15. Klaus Moerders

    24/11/2016 @ 15:51

    Hallo,

    meine Werkbank ist sehr schwer. Die Werkbank steht normalerweise integriert in einer Regalwand, also fest an der Wand. Für größere Aktionen möchte ich die WB mitten im Raum haben. Mit anderen Worten: Die WB muss verfahrbar sein.
    Hat einer von euch eine Idee wie ich die Rollen so anbringen kann, dass sie einschwenkbar sind, denn während der Arbeit soll die WB auf ihren eigenen Füßen stehen und nicht auf den Rollen.
    Nun lasst die grauen Zellen arbeiten,- ich bin auf eure Konstruktionen gespannt.
    LG
    Klaus

    Antworten

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