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Starret Kombinationswinkel – der kompromisslose Winkel

Hier ein kurzer Bericht vom Auspacken meiner neuesten Anschaffung: ein Starret Kombinationswinkel in der 30cm Ausführung.

Man sollte ja meinen dass es heutzutage eigentlich kein großes Problem sein sollte, zwei Metallteile so miteinander zu verbinden, dass ein rechter Winkel entsteht. Leider ist dem aber nicht so.
Das Kaufen eines Winkels im Baumarkt kann man sich komplett ersparen, diese sind nach meiner Erfahrung allesamt nicht rechtwinklig – egal welche Preislage, egal welche Marke. Probieren Sie mal das ganze Regal durch – egal wo – bei OBI, TOOM oder BAUHAUS – kein brauchbarer Winkel!
Da hilft nur der Kauf eines Qualitätswinkel aus dem Werkzeughandel.

Beim Hobelbankkurs bei DICTUM hatte ich die Gelegenheit mit dem Starret-Kombinationswinkel zu arbeiten. Dabei hat mir besonders die Möglichkeit gefallen, die Länge des Anschlags einstellen zu können. So kann man auch bei Schlitzen oder Zapfen bequem angerissen oder gemessen werden. Daher habe ich mich zu einer Bestellung bei DICTUM entschlossen.

Und so kommt die Schachtel dann beim Kunden an:

Nach dem Öffnen findet man einen sorgfältig verpackten Winkel, der zum Korrosionsschutz leicht eingeölt ist.  Der Beleg der Qualitätssicherung schaut schon mal vertrauenerweckend aus:

Und hier nun der Winkel im Vergleich mit meinen bisherigen Winkeln:

Das Arbeiten mit dem Starret macht einfach nur Spaß – nichts wackelt, nichts klemmt und die Skala sind richtig tief eingeätzte Striche und Ziffern – die können sich nicht abrubbeln.
Die Anschlagflächen sind sauber gearbeitet und ausreichend groß. Dies in Verbindung mit dem hohen Gewicht erleichtert das Anreisen von Linien mit dem Messer ganz erheblich.

Falls Sie übrigens einen Kombinationswinkel Marke „Stanley“ in ihrem Baumarkt finden, lassen Sie ihn besser liegen. Diese sind zwar etwas billiger, aber nicht annähernd so solide wie der Starret. Die Klemmung des Lineals ist hier nämlich ein Kunststoffteil und die Führung im Griffkörper hat einfach zu viel Spiel.
Und einen No-Name Kombinationswinkel – womöglich noch aus Plastik – sollten Sie gar nicht erst anschauen…

Fazit: Zugegeben der Starret Kombinationswinkel ist nicht ganz billig, aber bei pfleglicher Behandlung ein Werkzeug das Sie noch Ihren Enkeln vererben können. Und wer einmal damit gearbeitet hat, wird ihn nicht mehr missen wollen.

4 Kommentare

  1. Hallo Wolfram, bin 100% deiner Meinung: Der Starrett-Winkel ist nicht zu topen und die EINZIGE Wahl, wenn man einen Winkel kauft und nicht selbst aus Holz macht 🙂
    GlG und ein gutes Neues Jahr, Alex, der gerne deinen Blog besucht

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  2. Lustig – Exakt den „Schreinerwinkel“ habe ich von Black & Decker – Der ist sicherlich in der selben Fabrik vom Band gelaufen 😀 Mittlerweile habe ich einen kleinen von Atorn, der zwar keine Skala hat und nicht so groß ist, aber in Verbindung mit einem entsprechenden Lineal kann man den prima verlängern.

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  3. Lieber Marc,
    hier muß ich leider Einspruch erheben! Das Black&Decker Ding sieht ähnlich oder gar „gleich“ wie der STARRET Winkel aus, kommt aber garantiert NICHT aus der gleichen Fabrik! Der B&D Kombinationswinkel kommt aus China, ist aus viel zu weichem Stahl und lässt sich nicht wirklich winkling fixieren, die Toleranzen sind unterirdisch groß… (Mein Fazit nachdem ich das Ding im Baumarkt letztes Jahr angeschaut hatte)
    Geh mal in den Fachhandel und nimm einen echten STARRET in die Hand – da liegen Welten dazwischen!

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  4. Hallo Wolfram,

    ich bin gerade wieder über diesen Artikel und die Kommentare gestolpert. Das war wohl ein Missverständnis. Ich meinte den Black & Decker-Winkel, der auf dem „Vergleichs-Bild“ zu sehen ist.

    Mir ist klar, dass der Starret-Winkel um Welten besser ist 🙂 Das hatte ich bei meinen Mess-Experimenten auch herausgefunden.

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