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Kleiner Beistelltisch mit Schublade – Teil 3

Nachdem alle Holzteile für den kleinen Beistelltisch vorbereitet sind geht es jetzt mit dem Zusammenbau des Untergestells weiter.

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Vor dem endgültigen Verleimen werden die Querträger für die Schubladenführungen eingepasst. Dazu werden diese in der Seite eingelegt und mit dem Winkel wird die Position der Schlitze für die Domino-Dübel auf die Querträger übertragen.
In den Querträger waren passgenaue Schlitze eingefräst, in den Zargen werden daher große Schlitze für die Dominos gefräst. So kann der Querträager später mit ein paar Millimetern Erhöhung eingeleimt werden weil er in der Zarge einfach beim Verleimen ein wenig nach oben geschoben werden kann.

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Mit der kleinen Makita-Oberfräse und einem 3mm Abrundfräser werden noch die unteren Kanten der Zargen und die Ränder der Tischplatte abgerundet.

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Der erste Schritt beim Zusammenbau ist das Verleimen der vorderen Zarge mit den Tischbeinen.

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Hier der Blick auf die Innenseite der vorderen Zarge. Die Schlitze im oberen Querträger der vorderen Zarge werden später die Halter für die Tischplatte aufnehmen.

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Und hier der Blick auf die mit den Beinen verleimte hintere Zarge.

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Nachdem beide Zargen über Nacht getrocknet waren, konnte ich mich an das Verleimen der seitlichen Zargen und der Querträger machen.
Nach einem Trockentest mit den X-Dominos wurde das Tischgestell verleimt. Obwohl der verwendetet Weißleim eine offene Zeit von 20 Minuten hat muß man sich dabei beeilen und trotzdem sorgfältig arbeiten. Daher gibt es vom Verleimen nur Fotos vom fertig zusammengesetzten und mit Zwingen fixierten Tischgestell.

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Auf der nachfolgenden Aufnahme kann man sehr schön die 5mm dicken Holzstreifen erkennen die ich eingeleimt habe um den Luftspalt für die Push-to-open-Mechanik zu bekommen. Damit ist dann der obere Querträger entsprechend nach hinten versetzt ohne das man komplizierte Sägeschnitte oder Fräsungen vornehmen muss. Der Domino mit dem der Querträger verleimt ist geht dabei durch den 5mm Holzstreifen hindurch in die Seitenteile. Das ergibt eine stabile Verbindung.

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Und hier ein Bild warum ich die 5*30 Dominos verwendet habe. Diese sind gerade noch so in den doch recht zierlichen 40mm Beinchen einzusetzen ohne dass diese sich stören.

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Nach einem weiteren Tag Wartezeit habe ich dann die Zwingen entfernt.

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Leider gab es hier eine unschöne Überraschung. Die Silikonpads der Zwingen haben ein Muster auf der fein geschliffenen Holzoberfläche hinterlassen. Da hätte ich wohl ein wenig Papier dazwischen legen sollen? (Wer hat da einen Rat? Hat jemand ähnliche Erfahrungen schon gemacht?)

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Zum Schluß habe ich noch die Unterseite der Tischbeine angefast, damit später beim Verrücken des Tisches nichts absplittern kann.

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Als nächstes geht es weiter mit der Montage der Schubladenführungen.

 

3 Kommentare

  1. Hallo Wolfram,

    ich habe die gleiche Erfahrung mit den Abdrücken durch die Zwingen machen müssen.
    Ich habe meine Auflagen sauber mit Klebeband angeklebt, das man zur Not auch auswechseln kann.
    Jedoch bin ich auch zum Großteil zu den Bessey Korpuszwingen übergegangen. Die sind wesentlich winkelstabiler und auch kräftiger (leider auch viel teurer, deswegen wird nach und nach angeschafft)

    Grüße
    René

    Antworten
  2. Hi
    aus alten T-Shirts habe ich Lappen geschnitten, die ich bei solcher Oberfläche unter die Schenkel der Zwingen stecke. Zuviel muss man bei genauer Arbeit eh nicht drücken.
    “Billige” Zwingen machen das Gesamtergebniss der Arbeit zunichte…
    Gruss
    F.

    Antworten
  3. Papier wird als Unterlage nicht reichen. Was bei mir hilft, sind kleine Filzblätter aus dem Bastelladen. Da muss man aber aufpassen, dass man nicht zu viel Lagen übereinander packt, da die Zwingen sonst Gefahr laufen aus ihrer Position zu rutschen oder nicht fest genug greifen.

    LG, Alex

    Antworten

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