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Nistkasten – mit Handwerkzeug gebaut

Julia hat für die Projektwochen in der Schule einen Nistkasten mit Handwerkzeugen gebaut

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Außer der Vorgabe mit dem Material “Vollholz” zu arbeiten, keine Metallteile zu verwenden gab es noch ein paar Maßvorgaben, ansonsten war Julia bei der Konstruktion frei.

Julia wollte dabei die Seitenteile aber nicht einfach wie vom Lehrer vorgeschlagen mit Holzdübeln verbinden, sondern diese mit Schwalben und Zinken verbinden. Mit Ausnahme des ersten Zuschnitts wurde alles mit Handwerkzeug gemacht.

Da Julia sowas noch nie gemacht hatte, habe ich ihr die DVD “Dovetailing” von Paul Sellers gegeben. Und nach der dort beschriebenen Arbeitsweise hat Julia dann begonnen die Zinken herzustellen.

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Zum größten Teil wurden die Arbeiten in der Schule gemacht, aber die Ausstattung mit Werkzeug war doch recht bescheiden. Daher hat Julia die wichtigsten Werkzeuge wie Anreissmesser, Zinkenschablone und Stechbeitel von zuhause mitgenommen. Dennoch mußten die letzten Arbeiten und dann zusammenleimen zuhause gemacht werden.

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Die Zeile wurden trocken zusammengesteckt, in der Hobelbank eingespannt und dann wurden alle Klebeflächen bündig gehobelt.

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Die fertigen Teile vor dem Zusammenbau.

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Der Zusammenbau erfolgte in Etappen. Zuerst wurden die Seitenteile verleimt, dann nach dem Aushärten des Klebers der Deckel aufgeklebt. Zum Schluß wurde das Haltebrett angedübelt.

Und hier das fertige Ergebnis:

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Der Boden kann herausgeschoben werden

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Ansicht von Hinten

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Fazit: Die ersten Schwalben haben lange gedauert, aber dann ging es von Mal zu Mal immer besser. Julia hat anhand der Anleitung der Paul Sellers DVD das ganze Projekt erstaunlich gut gemeistert. Note 1,5 war der Lohn der Mühen, die auch vom Lehrer anerkannt wurden.

Jetzt müssen wir im kommenden Frühjahr nur noch ein Plätzchen zum Aufhängen finden.

 

 

 

4 Kommentare

  1. Der ist ja toll geworden! Liebe Julia, vielleicht probierst du dein Glück damit ja mal bei unserem Wettbewerb. “Mach mal was im Grünen” läuft noch bis zum 30. September, und es gibt viele tolle Preise zu gewinnen! Schau doch mal vorbei, liebe Grüße, Maral von “Mach mal”

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  2. Pingback: 1 Brett + 1 Stunde = 1 Regal | Holz und Leim

  3. Hallo,
    das ist ja ein schönes Holzprojekt! Allerdings wäre beim nächsten Vogelhaus im Interesse der Vögel noch zu beachten, dass das Einflugloch möglichst weit vom Boden entfernt anzubringen ist. Wenn Nisträuber wie Katzen, Marder und Eichhörnchen mit dem Arm nach der Brut fassen, greifen sie somit nämlich ins Leere.
    Die Anflugstange ist auch eher Deko, denn Meisen und andere Vögel haben am liebsten eine glatte Außenwand ohne Stange. Die Stange wiederum bietet Nisträubern Halt, also besser darauf verzichten.
    Meine Bruthöhlen mache ich mit Leinölfirnis witterungsbeständig, habt ihr euers noch behandelt?

    Lieben Gruß,
    Johann

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    • Das Vogelhäuschen war ein Schulprojekt – Vorgaben zu den Abmessungen etc. kamen vom Lehrer. Es wird aber nicht Freien sondern im Hobbyraum als Lager für Süßigkeiten eingesetzt – da sind dann andere Arten von “Nesträubern” am Werke

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