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Fügehilfe für Juuma Hobel #6

Derzeit experimentiere ich ein wenig mit dem Fügen von Brettern. Dazu ist es wichtig, eine gerade Kanten anzuhobeln, die auch noch rechtwinklig ist.

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Um mir hier das Leben ein wenig einfacher zu machen, habe ich eine Fügehilfe gebaut.

Gerade bei dünnen Brettern erleichtert ein Anschlag als Fügehilfe das rechtwinklige Anhobeln einer Kante. Mit genügend Übung kann man das sicher auch ohne so ein Hilfsmittel, aber für mich als „Wochenendgelegenheitsholzwerker“ ist das eine große Erleichterung.

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Ausgangspunkt ist ein Stück 24mm Multiplex in welches mit der Tischkreissäge eine 7mm tiefe Aussparung gesägt wird. Das ist nötig, damit das Hobeleisen bis an die Kante des zu fügenden Brettes reicht.

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Zur Befestigung der Fügehilfe am Hobel habe ich auf 25mm Neodym-Magnete von „Supermagnete.de“ zurückgegriffen. MIt einer Haltekraft von 12kg je Magnet sollte das eine stabile Befestigung am Metallkörper des Juuma Nr.6 ergeben.

Fuegehilfe - 6Die Umrisse des Hobels werden auf das Brett gezeichnet und die entsprechenden Löcher mit einem 25mm Forstnerbohrer gebohrt.

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Die Tiefe der Löcher habe ich mit dem kleinen Starret-Winkel geprüft. So ist sichergestellt dass die freihändig gebohrten Löcher tief genug sind, um die Magnete unter die Oberfläche des Brettes zu versenken.

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Die Magnete werden dann mit Sekundenkleber in die Bohrlöcher geklebt. Da die Magnete doch recht dicht beieinander liegen muß auf die Richtige Polarität geachtet werden, ansonsten werden einzelne Magnete aufgrund der enormen Kräfte wieder aus dem Loch gedrückt.

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Zum Schluß wurde die Multiplex-Platte an der oberen Kante schräg zugesägt und die Kanten mit der Oberfräse gerundet.

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Die Oberfläche wurde mit Leinölfirnis behandelt, damit ein Mindestmaß an Schutz vor Verschmutzung gegeben ist.

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Die Magnete liegen bewußt auf der vom Eisen abgewandten Seite. Das verhindert dass die Magnete beim Abnehmen der Fügehilfe aus den Bohrungen gezogen werden können.
Die Haftkraft der sieben verbauten Magnete ist dennoch groß genug, um die Fügehilfe sicher zu fixieren.

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Dank der Abschrägungen kann der Juuma-Hobel weiterhin gut gegriffen werden.

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Ein Bericht vom Einsatz der Fügehilfe folgt sobald ich wieder ein wenig mehr Zeit zum Holzwerken habe.

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