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Jeder, der ein altes Haus saniert, kennt diesen Moment: Die alten Holzfenster haben Charme, aber es zieht durch jede Ritze. Nun steht man vor der Entscheidung: Restaurieren, selbst austauschen oder doch den Fachmann holen? Auf diesem Blog dreht sich alles um das Selbermachen, um Holz und um die Liebe zum Handwerk. Doch beim Thema Fenster trifft Leidenschaft auf harte Bauphysik. Ein Fehler hier bedeutet nicht nur ein schiefes Fenster, sondern im schlimmsten Fall Schimmel und Wärmebrücken. In diesem Artikel klären wir, welche Arbeiten Sie getrost selbst übernehmen können und wo sich der Anruf beim Profi langfristig auszahlt.
Die Materialfrage: Holz-Nostalgie vs. Pflegeleichtigkeit
Das Herz eines jeden Handwerkers schlägt natürlich für Holz. Es ist lebendig, warm und authentisch. Doch im Berliner Altbau, wo der Denkmalschutz oft strenge Vorgaben macht, ist die Pflege von Holzfenstern eine Lebensaufgabe.
Wer sein Haus saniert, um darin entspannt zu wohnen (und nicht, um jedes Jahr zu schleifen und zu streichen), greift heute oft zu modernen Alternativen. Hochwertige Kunststofffenster (PVC) bieten mittlerweile täuschend echte Holz-Dekore, isolieren aber um ein Vielfaches besser und benötigen keine Wartung. Für viele Sanierer ist das der goldene Mittelweg: Die Optik von früher, die Technik von heute.
Der Einbau: Warum Bauschaum allein nicht reicht
Hier scheitern die meisten DIY-Projekte. Früher wurde das Fenster in die Öffnung gestellt, verkeilt und eingeschäumt. Fertig.
Heute gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Ein Fenster muss nach dem Prinzip „Innen dichter als außen“ montiert werden (RAL-Montage). Das bedeutet:
- Dampfdiffusionsdichte Abdichtung innen.
- Wärmedämmung in der Mitte.
- Schlagregendichte Abdichtung außen.
Wenn hier Fehler passieren, kondensiert warme Wohnraumluft im Mauerwerk. Die Folge: Schimmel in der Laibung. Deshalb ist der eigentliche Einbau und vor allem das präzise Aufmaß (das Maßnehmen) ein Fall für spezialisierte Unternehmen wie SOKOBAU. Wenn der Profi den Rahmen fachgerecht setzt und abdichtet, haben Sie die Garantie auf Dichtigkeit.
Was der Heimwerker selbst machen kann (und sollte)
Bedeutet das, dass Sie die Hände in den Schoß legen müssen? Keineswegs! Wenn der Profi das schwere „Shell“ (Rahmen und Glas) gesetzt hat, beginnt die Feinarbeit, die jedem Bastler Spaß macht:
- Laibungen verputzen: Das Anarbeiten der Wand an das neue Fenster.
- Fensterbänke setzen: Gerade im Innenbereich können Sie hier Geld sparen und individuelle Akzente setzen. Egal ob Holz oder Stein – die Montage von Fensterbänken ist mit etwas Geschick und dem richtigen Montagekleber gut selbst machbar.
Fazit: Arbeitsteilung ist der Schlüssel
Die klügste Strategie bei der Altbausanierung ist die Hybrid-Lösung. Lassen Sie die kritische Hülle (Fenster, Außentüren) vom zertifizierten Fachbetrieb liefern und montieren, um Gewährleistung und Energiewerte zu sichern. Toben Sie sich dafür beim Innenausbau und den Details aus.
So sparen Sie Nerven und haben am Ende ein Ergebnis, das technisch perfekt und handwerklich stolz macht.


