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Ich mache mit: HolzwurmTom Herbst Challenge 2017

Sicherlich haben es etliche Holzwerker schon mitbekommen: HolzwurmTom startet eine eine Herbst Challenge 2017 in Zusammenarbeit mit dem Werkzeugversand Contorion.

Als Holzwerker da bin ich natürlich auch mit dabei und beschreibe nachfolgend meinen Projektstart für die #HolzwurmTom_HerbstChallenge2017.

Die Aufgabe

Die Herausforderung (ja, das ist das deutsche Wort für „Challenge“) ist diesmal der Bau eines kleinen Kästchens oder einer Schatulle. Das gefällt mir, denn bei so einer Gelegenheit kann man Hölzer einer sinnvollen Verwertung zuführen, die für den normalen Möbelbau zu klein sind.

Die genauen Teilnahmeinfos findet man auf der Seite von HolzwurmTom und natürlich auch auf der Aktionsseite von Contorion

Was ich übrigens besonders positiv finde, ist der Umstand dass es kein YouTube-getriebener Wettbewerb ist und man daher auch mit einem einfachen Blogartikel oder gar nur einer Instagramm-Bilderfolge am Wettbewerb teilnehmen kann. Das lässt mehr Zeit fürs Holzwerken und das eigentliche Projekt.

Meine Materialauswahl

Der erste Schritt war die Durchsicht meiner Holzbestände, denn ich möchte hier vor allem auf vorhandenes Material zurückgreifen.

Es fanden sich dann zwei passende Bohlenstücke in der Holzkiste. Einmal ein Reststück Kanadischer Ahorn – schon ein wenig angesplittert – und der Rest einer europäischen Ahornbohle. Also ideal für die #HolzwurmTom_HerbstChallenge2017.

Beide Teile sind allerdings so um die 45mm stark und deshalb muß ich diese auftrennen. Das Besäumen kann bei so kleinen Hölzern auf der Tischkreissäge erfolgen. Einfach eine gerade Kante mit dem Schrupphobel anhobeln und schon kann ich die Kanten am Längsanschlag entlangschieben.

Das Auftrennen der Bohlen erfolgt dann hochkant mit einem Panther-Blatt. Da meine Festool CS70 nur eine maximale Sägehöhe von 70mm hat und ich das schöne breite Holz nicht in schmale Streifen schneiden möchte, wird von beiden Seiten eingesägt.

In der Mitte bleibt jetzt ein ca. 8 cm breiter Streifen stehen.

Da greife ich dann zu meiner auf Längsschnitt gefeilten STANLEY-Säge und trenne das von Hand auf. Dabei säge ich bis zur Hälfte der Bohle, markiere diese und drehe dann das Werkstück um.

Danach wird der Rest von anderen Seite her gesägt. Das ist wichtig, weil sonst durch das Einspannen im Schraubstock das Holz unter Spannung steht und der Fuchsschwanz dann zum klemmen neigt.

Hier das fertige Ergebnis:

In der Mitte bildet sich da ein Grat und auch die beiden aufgesägten Hölzer neigen jetzt zum Verziehen. Bei der europäischen Ahorn war das problemlos, aber der kanadische Ahorn hatte eine Menge innere Spannungen, die beim Auftrennen zu verdrehten Brettchen geführt haben.

Damit das beim anschließenden Aushobeln auf Dicke nicht zu krummen Brettern führt, werden diese Bretter mit dem Schrupphobel grob abgerichtet.

Dank des großen Radius am scharfen Schrupphobeleisen geht das auch schnell von der Hand. Hier ein Blick auf das Hobelmaul des Schrrupphobels.


Nach dem kreuzweisen Abrichten hat die Holzoberfläche so eine schöne Struktur:

Mit rund 22mm ist das Holz für so eine kleine Schatulle aber viel zu Dick. Und für gleichmäßiges Aushobeln von Hand fehlt mir jetzt die Zeit.
Deshalb kommt hier die kleine Makita-Dickenhobelmaschine zum Einsatz und alle Hölzer werden auf einheitliche 15mm herruntergehobelt.


Und hier das Ergebnis meiner Vorbereitungen des Materials für die HolzwurmTom_HerbstChallenge2017:

Vier schöne Brettchen mit 15mm Stärke und gehobelter Oberfläche – zwei kleine aus dunklerem kanadischen Ahorn, zwei größere aus hellem europäischen Ahorn.

Und wie geht es weiter?

Alles weitere passiert jetzt erst mal im Verborgenen. Das fertige Ergebnis wird dann am 15.12. auf diesem Blog und bei Instagram mit dem Hashtag #HolzwurmTom_HerbstChallenge2017 veröffentlicht.

Wenn Du das fertige Kästchen und den dazugehörigen Baubericht nicht verpassen möchtest, trage Dich doch in meinen EMail-Verteiler ein.
Dann bekommst Du einen kurzen Hinweis per Email, wenn ich neue Artikel auf meinem Blog poste. Natürlich kannst Du Dich ja auch jederzeit wieder austragen, falls Du die Info nicht mehr erhalten möchtest.

Buchtipp

Dazu noch mein Buchtipp, für alle Holzwerker die noch ein paar Inspirationen für Ihr eigenes Kästchen suchen:

Kästen & Schachteln  perfekt konstruieren und Bauen – Ein Buch von Doug Stowe

:

Wenn Du über diesen Link bestellst, unterstützt Du meinen Blog.

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3 Kommentare

  1. Hallo!

    Was für ein cooler Challenge! Man muss auf jeden Fall erfahren sein um bei so was mit zu machen. Gibt es andere Blogger die bei diesem Wettbewerb teilnehmen? Ich freue mich auf dein Ergebniss, wird warscheinlich in den Nächsten Beiträge kommen, nicht wahr?

    Liebe Grüße aus Berlin

    Henrik

    Antworten
  2. Sehr schöner Einblick auf Deine Projektumsetzung. Danke für Deine Teilnahme!
    Zum Aufschneiden der Bretter wäre eine Bandsäge für Dich ideal! 🙂

    Viele Grüße und weiterhin viel Spass beim Kästchen bauen

    Thomas

    Antworten

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