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Beistelltisch aus Buche – Teil 2

Der nächste Schritt beim Bau des Beistelltisches aus Buche ist das Verleimen des Tischgestells und der Bau der passenden Schubladen.

Um später möglichst exakt passende Schubladen bauen zu können, ist es sinnvoll immer zuerst das Tischgestell fertig zu bauen. Dann können die relevanten Maße für Breite, Länge und Höhe der Schubladen direkt am Objekt abgenommen werden. Eventuell vorhandene Toleranzen im Tischgestell können so ausgeglichen werden.

Zuerst habe ich aber noch Schlitze für die Tischplattenbefestigung an der Oberseite des Rahmens eingefräst. Das hatte ich beim letzten Mal vergessen.

Der 5mm breite Schlitz wird mit der Einstellung „Extrabreit“ und 15mm Tiefe gefräst – und die Einstellungen sollte man vor dem Fräsen machen. Auf dem Bild ist der Breiteneinsteller an der Dominofräse noch auf „Normal“

Anschließend können die Tischbeine angeleimt werden. Dank Dominos in der Größe 8*40 und hochwertigem D3 Leim genügen hier zwei Stück für eine mehr als ausreichende Stabilität.

Dann wird alles mit Zwingen fixiert und nun darf das Gestell des Beistelltisches in Ruhe trocknen.

Bei diesem Beistelltisch aus Buche sind Schubladen an den schmalen Stirnseiten vorgesehen. Bei einer Tischgestellbreite von rund 680mm können also zwei 300mm tiefe Auszüge eingebaut werden.

Als Schubkastenführungen kommen diesmal Hettich Kugelvollauszüge Typ KA 5632 zum EInsatz. Der Grund liegt darin, dass die Schubladenöffnung an diesem Beistelltisch nur 80mm hoch ist und da würden die sonst von mir verwendeten Hettich Quadro V6 Schubkastenführungen zu viel Höhe wegnehmen.

Diese Kugelvollauszüge benötigen rechts und links einen Bauraum von rund 12,7mm – dementsprechend muß der Schubladenkorpus schmäler ausgeführt werden. Am Tischgestell gemessen ergibt sich für die Schubladenöffnung eine lichte Weite von 306mm und eine Höhe von 80mm. Damit stehen die Außenmaße der Schubladen fest: 300mm Tiefe, 75mm Höhe und 280mm Breite (Rechnung: 306-12,7-12,7=280,6 – die 0,6mm lasse ich hier unter den Tisch fallen)

Die Schubladenkörper selbst werden aus 15mm starkem Buchenholz gefertigt. Dazu habe ich einfach diverse Reststücke Leimholz mit 18 und 20mm Stärke auf einheitliche 15mm ausgehobelt. Der Zuschnitt erfolgt mit einem feinen 48er Feinschnittblatt auf der Tischkreissäge. Dabei werden die Schubladenteile unten auch gleich genutet, um hier später einen Boden aus 4mm Sperrholz einschieben zu können.

Da es sich hier um recht kleine Schubladen handelt, die keinen großen Belastungen ausgesetzt sind, werden diese einfach stumpf zusammengeleimt.

Das hintere Brett der Schublade wird beim Nuten mit hochgestelltem Sägeblatt abgeschnitten. So ist es bündig mit der Nut und der Sperrholzboden kann später passgenau eingeschoben werden.

Überquellender Leim wird sofort feucht abgewischt.

Nachdem der Leim getrocknet ist, werden 6mm Holzdübel aus Stangenmaterial vorbereitet. Hier kommt die kleine Veritas-Rückensäge zum EInsatz, anschließend werden die Dübel mit einem Bleistiftspitzer angefast.

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Dünn mit Leim eingestrichen werden diese in die Bohrungen an den Schubladenseiten eingeschlagen. Der Überstand wird später bündig abgesägt.

Anschließend werden die Sperrholzböden ohne Leim eingeschoben und an der Hinterkante eine Linie gezogen. Das gibt die nötige Orientierung für das Eindrehen der zwei Rückwandschrauben, mit denen der Boden fixiert wird.

Der überstehende Boden wird ebenfalls bündig abgesägt und verschliffen.

Um die Kugelvollauszüge später exakt parallel montieren zu können, muß im Inneren des Tischgestells eine Hilfsleiste eingeklebt werden. Auch hier kommen wieder 15mm starke Reststücke Buchenholz zum Einsatz.

Damit ist jetzt alles vorbereitet, um die Schubladen zu montieren und das Gestell für die Oberflächenbehandlung vorzubereiten. Damit geht es beim nächsten Mal weiter.

 

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