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Dachfenster kaputt – selber machen oder nicht?

Akuter Notfall in der Familie: „Das Dachfenster im Gästebad lässt sich nicht mehr schließen, es klemmt irgendwo“ – so der Anruf der Schwiegermutter.

Also gleich mal hingefahren und geschaut was da los ist.

Schon auf den ersten Blick war klar, dass da etwas mehr zu tun ist als nur ein klemmendes Fenster wieder gangbar zu machen. Irgendwas ist da kaputt gegangen.

Es handelt sich hier um ein rund 40 Jahre altes Roto-Dachfenster. Seinerzeit das Beste vom Besten, aber mittlerweile eben doch ein wenig in die Jahre gekommen.

Eine erste Untersuchung zeigt dann das Problem: Der Kippbeschlag ist an der hinteren Seite des Rahmens gebrochen. In der Folge hängt das ganze Fenster schief und lässt sich kaum noch bewegen.

Allerdings wohl schon vor längerer Zeit, denn auch das Holz rundherum ist deutlich von Feuchtigkeit und Nässe in Mitleidenschaft gezogen. Damit lässt sich das ganze Fenster nicht mehr richtig schließen, von einem Verriegeln ganz zu schweigen.

Hier steht wohl der Austausch des betroffenen Fensters an.

Um mich da einmal schlau zu machen wie viel Arbeit da möglicherweise auf mich zukommt, habe ich mal wieder Google befragt. So habe ich die Seiten von Dachfensterdirekt.de gefunden. Dort gibt es nicht nur eine große Auswahl an Dachfenstern zum Kauf sondern auch eine sehr anschauliche Anleitung für den Einbau. Dort sind alle Arbeitsschritte und die benötigten Werkezeuge gut verständlich  erklärt.

Und da hier kein Fenster ganz neu eingebaut werden muss sondern „nur“ ein vorhandenes Dachfester ausgetauscht, werden ja sicherlich einige Arbeitsschritte entfallen.

Dennoch stellen sich jetzt zwei Fragen für mich:

  • Wie aufwändig ist der Einbau eines solches Fensters tatsächlich? Da ich nur am Wochenende Zeit habe, fragt sich ob das an einem Tag ohne Erfahrung zu bewerkstelligen ist.
  • Interessiert so etwas die Leser meines Blogs überhaupt? Eigentlich bin ich ja hier mit Holzwerker-Themen unterwegs und so ein Fenster ist doch eher eine Sache für „Heimwerker“.

Deshalb hier eine kleine Umfrage mit der Bitte um Beteiligung:

Interessiert Dich ein Artikel zum Thema "Dachfenstereinbau" auf diesem Blog?

  • Ja, auf jeden Fall (79%, 59 Votes)
  • Nein, eher weniger (21%, 16 Votes)

Total Voters: 75

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NACHTRAG 9-7-2017:

Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag ein heftiges Sommergewitter gezeigt hat, dass das alten Fenster leider oben völlig undicht ist muss der Austausch schneller erfolgen. Auch haben die Gespräche am Samstag im örtlichen Baustoffhandel gezeigt, dass der Einbau eines neuen Dachfensters einiges an speziellem Wissen und Routine erfordert, wenn das auf Dauer halten soll. Ich habe daher guten Gewissens einen qualifizierten lokalen Handwerker beauftragt.

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4 Kommentare

    • Hallo Pedder,

      das kaputte Dachfenster ist leider „Realität“. Und weil es definitv eine größere Sache wird, haben wir uns auch für den Handwerker entschieden.
      Ja, der von Dir erwähnte Artikel über Holzzäune ist ein Gastartikel, mit dem sich meine älteste Tochter ein paar Euro fürs Studium verdient. Du must da einfach nur auf den Autor des Artikels schauen.

      Antworten
  1. Hallo Wolfram !

    Zur ersten Frage,drei Antworten.
    1.Lass es einen Fachmann machen,der hat Ahnung und Erfahrung.
    2.Er kann es schneller und Richtig gut.
    3.Du hast eine Garantie und kannst die Handwerkerrechnung
    bestimmt von der Steuer absetzen.

    PS: Vielleicht, regnet es hinterher auch nicht herein !

    Mfg: Manfred

    Antworten

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