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Frästisch von Benjamin – ein Leserprojekt

Der Begriff „Frästisch“ ist nach wie vor eines der meistgesuchten Worte auf meinem Blog. Meine Konstruktion eines Frästisches in offener Bauweise aus Aluprofilen hat inzwischen viele Nachahmer gefunden.

Aber es muß nicht immer ein Bau komplett aus Aluprofilen sein wie dieser Leserbericht von Benjamin zeigt.

Die nachfolgende Bilderstrecke zeigt den Frästisch von Benjamin Müller, der mir dankenswerter Weise diese Bilder zugesendet hat. (Das ist zwar schon eine Weile her, war bei mir aber leider in der Email-Flut ein wenig untergegangen – daher meine Entschuldigung an Benjamin für die Verzögerung)

Den Blog von Benjamin Müller findet man übrigens unter http://bennydesign.de/

Benjamin baut nach eigenen Angaben viele Lautsprecherboxen und hat daher den Frästisch gebaut, um sich dabei die Arbeit zu erleichtern. Das Gestell ist nicht aus Aluprofilen sondern aus 44mm Kanthölzern gebaut, da ihm die Aluprofile zu teuer waren.

Alle Verbindungen der Kanthölzer des Frästischgestells sind mit 20er Flachdübeln und TiteBond-Kleber ausgeführt.

Der Frästisch ist von seinem Abmessungen her so gebaut, dass Benjamin diesen an seinen Festool MFT andocken kann. Hier zwei Bilder vom Bau.

Um das Gestell des Frästisches weiter zu stabilisieren, ist unten eine 19mm MDF Platte eingeleimt. Die Öffnung für die Einlege-Platte hat Benjamin ebenfalls in eine Siebdruckplatte gefräst, welche die Tischfläche bildet.

Als Einlegeplatte hat Benjamin ebenso wie ich die bewährte INCRA-Platte aus Aluminium benutzt und er ist sehr zufrieden damit.

Benjamin hat dann noch einen tollen Anschlag mit Backen aus Aluprofilen gebaut.

Hier folgt ein Blick auf die Staubabsaugung und die Anschläge von hinten.

Als Oberfräse kommt die große Triton mit 2400 Watt zum Einsatz. Um die Staubabsaugung zu verbessern, hat Benjamin eine Einhausung nach dem Vorbild des INCRA CleanSweep gebaut.

Die Schläuche für die Absaugung sind ebenso wie der Sicherheitsschalter an das Gestell montiert.

Die zwei verbauten Führungsschienen sind paralell angeordnet und stammen ebenfalls aus dem INCRA-Sortiment.

Auch Benjamin hat die Bohrungen für die breite Führungsschiene mit dem Senker vergrößert, um hier mit größeren Schrauben arbeiten zu können. Die originalen INCRA-Schrauben sind ja doch ein wenig mickrig ausgefallen.

Wer zu diesem Frästisch noch Fragen hat, kann diese gerne in der Kommentarsektion hinterlassen.

 

2 Kommentare

  1. Hallo,
    die Anschläge finde ich klasse; hinten die Nuten, aber vorne „glatt“. Gibt es da einen Tipp, wo man die bekommen kann? Habe bislang vergeblich nach so etwas gesucht.
    viele Grüße
    Reinhard

    Antworten

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