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TV-LowBoard aus Buche – Teil 2 Korpusbau

Weiter geht es mit dem Bau des TV-Board. Diesmal ist der Zusammenbau des Korpus an der Reihe.

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Vorbereitungen

Erster Schritt vor dem Zusammenbau des Korpus ist das Abrunden der Kanten. Dazu kommt wieder die bewährte Makita-Oberfräse mit einem 2mm Abrundfräser zum Einsatz.

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Anschließend werden alle Flächen mit dem Exzenterschleifer und Körnung 80/120/240 geschliffen. Weil das kein sonderlich spannender Vorgang ist, habe ich davon aber keine Bilder gemacht.

Damit sind alle Holzteile fertig für den Zusammenbau vorbereitet.

Verleimen

Das Verleimen des Korpus erfolgte in Etappen, die über mehrer Tage verteilt waren. Der erste Schritt war das Verleimen der beiden äußeren Baugruppen, die jeweils aus zwei 20mm starken Seitenteilen und einem 26mm starken Rückseitenteil bestehen. Mit diesen Rückseitenteilen wird das TV-LowBoard später an die Wand geschraubt werden.

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Zuerst eine Passprobe ohne Leim, danach wurde dann zur Leimflasche gegriffen. Die verleimten Teile wurden auf Winkeligkeit geprüft und dann mit den bewährten Wolfcraft-Einhandzwingen fixiert.

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Der nächste Schritt war das Einleimen der Mittelwand. Hier gab es dann eine kleine Überraschung. Durch den Wetterumschwung ist es in meiner Garagenwerkstatt wieder deutlich feuchter geworden mit der Folge, dass sich das Seitenteil stark verzogen hat.

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Da aber glücklicherweise die Faserrichtung am Seitenteil senkrecht verläuft, kann ich dieses kleine Problem im wahrsten Sinne des Wortes wieder „geradebiegen“.

Es wurden die Dominodübel in das verzogene Seitenteil eingeklebt und anschließend konnte das Seitenteil geradegebogen und in die Schlitze des Deckels gesteckt und dort verklebt werden.

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Die zuvor verklebten seitlichen Baugruppen wurden nun ebenfalls mit dem Deckel des TV-LowBoards verklebt. Dabei wurde nicht mit Leim gespart, austretender Leim aber gleich mit einem feuchten Lappen entfernt.

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Nun mußte ich wieder eine Pause einlegen und warten, bis alle Verleimungen ausgehärtet waren.

Am nächsten Tag konnte ich endlich den Boden mit der Deckelbaugruppe verkleben. Dazu wurde diese auf zwei Böcke gelegt, der Leim aufgetragen und der Boden mit Hilfe meines Sohnes aufgelegt. Dann war Eile geboten und deshalb gibt es davon auch leider keine Bilder der einzelnen Arbeitsschritte.

Von der rechten Seite beginnend wurde die Dominodübel jeweils passend ausgerichtet, in die Schlitze gesteckt und sogleich mit Zwingen soweit gesichert, dass dieses nicht wieder verrutschen.

So habe ich mich schrittweise von Seitenteil zu Seitenteil weitergearbeitet, bis alle Dominos der Seitenteile in den Schlitzen des Bodens sitzen.

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An einigen Stellen war ein wenig Überzeugungsarbeit mit dem Schonhammer nötig, da die mit Weißleim bestrichenen Dominodübel bereits ein wenig aufgequollen waren. Sie passten daher nicht mehr ohne weiteres in die Schlitze.

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Geschafft! Jetzt muß erst einmal alles trocknen und dann geht es mit dem Bau der Schubladen weiter.

3 Kommentare

  1. Klaus Moerders

    16/11/2016 @ 14:02

    Hallo Wolfram,

    ich sehe auf deinen Bildern wie sich der Holzleim an den Klebestellen herausdrückt. Leim ist wasserlöslich, dass heißt das du mit einem nassen Lappen den überflüssigen Leim entfernen kannst. Dem Holz ist das bisschen Wasser egal aber du minimierst damit den anschließenden Schleifaufwand.
    Auch wenn du ölst oder lasierst sieht man die Stellen wo Leim ins Holz gezogen ist.
    Gruß
    Klaus

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  2. Hallo Wolfram !
    Damit dir in Zukunft wie bei Bild 4, beim Verleimen oder Lackieren,die Media-Markt
    Prospekte nicht ausgehen,möchte ich dich auf einen tollen Tip ( falls du ihn noch nicht gesehen hast ) von Guido Henn hinweisen.
    Und zwar bei Hobbywood.
    Wissen anklicken,dann Tippauswahl,danach Spritzschutz für die Hobelbank.
    Das Halterohr,habe ich mir schon angefertigt,ich bin nur noch auf der Suche nach dem Packpapier.
    Mfg:Manfred

    Antworten

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