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Welche Fenster passen?

Sie haben sich ein altes, renovierungsbedürftiges Haus gekauft und wollen es, als Heimwerker wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen? Neuer Boden, neue Wände und natürlich neue Fenster sollen es sein.

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Nun stellt sich die Frage, welche Fenster man nimmt und welcher Stil am besten zu dem alten Haus passt. Kunststoff- oder Holzfenster gibt es in allen erdenklichen Formen und Varianten, rund, eckig, oval oder mit Stuck spielt hierbei keine Rolle. Dazu finden Sie hier weiterere Informationen.

Alte Fenster renovieren

Um alte, noch gut erhaltene Holzfenster renovieren zu können, müssen diese Vorsichtig ausgebaut werden. Ausgebaut werden hier jedoch nur die Fensterflügel, ohne den gesamten Rahmen, da dieser bei einem kompletten Ausbau zersägt werden müsste. Nun müssen die hölzernen Flächen geschliffen, abgeklebt und anschließend neu lackiert und versiegelt werden. Wenn der Trocknungsprozess abgeschlossen ist, können die Fensterflügel wieder in den alten, vielleicht ebenfalls neu gestrichenen Rahmen eingesetzt werden.

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Bei Fensterflügeln aus z. B. Schränken, ist das renovieren eine einfachere Sache. Hier müssen die Türen nur ausgehangen werden und dann ebenfalls abgeklebt, geschliffen, gestrichen und wieder eingehängt werden.

Neue Fenster einsetzen

Die alten, maroden Fenster müssen raus, neue, modernere müssen her. Hierfür müssen auch zu allererst die Fensterflügel entfernt und der alte Rahmen zersägt werden, um ihn später leicht raus trennen zu können. Anschließend werden alte Dübel, sowie Fensterhalterungen entfernt und der Putz vom Fensterlaib entfernt. Nun muss die Maueröffnung für das neue, passende Fenster ausgemessen und, wenn es nicht passt, angepasst werden. Zwischen Fenster und Mauer sollte allerdings zum Ausschäumen bestehen bleiben. Vor dem einsetzen des neuen Fensterrahmen, sollten alle später nichtmehr erreichbaren Flächen gestrichen werden. Bevor nun das Fenster eingesetzt werden kann, müssen an die Außenseite des Rahmens Dekompressionsdichtbänder angebracht werden.

Um den Rahmen richtig ausrichten und einsetzen zu können, sollte er durch Keile an allen Seiten stabilisiert werden. Anschließend kann man mit einer Wasserwaage prüfen, ob das Fenster richtig ausgerichtet ist und was verbessert werden kann. Die meisten Fenster haben Befestigungslöcher vorgesehen und so können einfach die Rahmendübel verschraubt werden. Daraufhin kann der zuvor freigelassene Raum, zwischen Fenster und Mauer ausgeschäumt werden.

Zum Schluss sollten die Fenster von der Innen- und Außenseite mit einem Dichtungsmaterial, wie Silikon und Acryl abgedichtet und mit einem Fugenglätter geglättet werden.

Bei Kunststoff oder PVC Fenstern ist das Prinzip des Einbaus gleich wie bei Holzfenstern, nur das hier nicht mehr gestrichen werden muss. Das Ausschäumen und Abdichten muss hierbei natürlich auch sein.

Hinweis: Dies ist ein gesponsortes Posting.

1 Kommentar

  1. Martin höft

    30/11/2016 @ 19:56

    Hallo,
    Wichtig ist vor allem der untere Anschluss außen!
    Ein guter und dauerhafter Wassserabfluss über ein Anschlussprofil, bei Holz noch wichtiger als bei PVC Fenstern.
    Fenster im Altbau sollten immer außen eine Verleistung erhalten

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin

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