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Starker Sauger – Starmix ISP iPulse ARM-1635 EW

Ein neuer Sauger hat in meiner Werkstatt Einzug gehalten – der Starmix ISP iPulse ARM-1635 EW.

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Denn ein guter Sauger hält nicht nur die Werkstatt sauber, er schont auch die Nerven dank geringem Geräuschpegel.

Der billige Einhell-Baumarkt-Sauger an meiner Festool CS-70 ist jetzt in die Jahre gekommen und es mußte ein Ersatz her. Zum einen lässt die Saugkkraft immer weiter nach, zum anderen ist das Teil höllisch laut – lauter als meine Kreissäge.

Ich wollte einen Sauger der ein ausreichend großes Staubvolumen hat und damit auch für den Einsatz mit der Tischkreissäge geeignet ist. Außerdem sollte er mit Staubklasse M für das Schleifen von Holz und Lackoberflächen mit Elektrowerkzeugen taugen. Nach einigen Recherchen bin ich dann auf die Sauger der Starmix iPulse Serie gestoßen und habe mich für das Modell mit dem größten Staubvolumen entschieden – den Starmix ISP iPulse ARM-1635 EW mit 35 Litern! Zudem ist es ein Sauger der noch wirklich „Made in Germany“ ist.
Die Starmix iPulse Sauger sind unter der Bezeichnung Starmix ISP iPulse ARDL-1635 EWS auch als Sauger der Klasse L erhältlich.

Staubklasse L oder M ?

Hier ein kleiner Exkurs zur Frage: Worin unterscheiden sich Sauger der Klasse M und Klasse L ?

Sauger der Staubklasse L haben einen Durchlassgrad von =<1%, d.h. mindestens 99% der eingesauten Partikel mit einer Größe von bis zu 0,3um werden im Sauger zurückgehalten. Sauger der Klasse haben haben einen Durchlassgrad von <0,1%, d.h. mindestens 99,9% der eingesaugten Partikel werden zurückgehalten, die dabei auch noch bis zu einer Größe von 0,1um gefiltert werden.
Damit ist dann auch klar, wann ein M-Sauger sinnvoll ist. Immer dann, wenn man viel sehr feinen Staub erzeugt wie z.B. beim Schleifen von lackierten Oberflächen oder beim Feinschliff von Holzoberflächen mit Körnung 320 und feiner.

Wie wird dies technisch erreicht? Dies sind zum einen die verschiedenen Filtertypen die im Sauger verbaut sind, zum anderen die Sensorik und Elektronik zum Regeln der Saugkraft, Volumenströme, Steuern des Abrüttelns der Filter und der Füllstandserkennung. Diese Steuerung ist bei einem M Sauger deutlich aufwändiger, die Filterung mehrstufig. Daher kann man aus einem L-Klasse Sauger auch keinen M-Sauger machen, indem man nur die Filter tauscht.
Wenn man die Feinstäube wirkungsvoll einsaugen und entsorgen will, kommt man an einem M Sauger nicht vorbei. EIn L-Sauger saugt den Staub zwar auch ab, bläst aber je nach Situation und Zustand der Filtertüte wieder erhebliche Mengen Feinstaub in die Werkstatt.

Für die meisten Arbeiten in der Hobbywerkstatt ist ein L-Sauger definitiv ausreichend. Bohren, Sägen, Hobeln, fräsen – alles Arbeiten mit überwiegend grobem Staub. Sobald es aber an das Thema „Schleifen“ geht, ist die Situation eine andere. Vor allem wenn man häufig und/oder längere Zeit in geschlossenen Räumen mit Schleifgeräten arbeitet ist der Feinstaub auf Dauer ein echtes Problem.

Der Lieferumfang

Die Lieferung des Starmix Gerätes erfolgt in einem großen Karton in dem alles gut verstaut ist.

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Als Zubehör liegt diesem Sauger „nur“ ein robuster 5m langer Schlauch mit 36mm Durchmesser, eine Reduzierhülse und einige Staubbeutel bei. Die beiden Filter sind bereits im Gerät montiert.

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Der Grund liegt wohl darin, dass dieser Sauger in der Regel nur mit Elektrowerkzeugen eingesetzt wird. Da wird der Schlauch direkt an die Geräte gesteckt und eine Handgarnitur (Handrohr und Bodendüse) wird daher vom Hersteller als unnötig betrachtet. Das machen übrigens fast alle Staubsaugerhersteller bei M-Klasse Geräten so.

Details des Starmix iPulse

Um den Starmix Sauger in Betrieb zu nehmen, wird das Oberteil abgenommen und ein Staubbeutel eingelegt. Das Unterteil des Saugers ist aus sehr stabilem, schlagzähen Kunststoff. Die Innenflächen sind glatt und daher leicht zu reinigen.

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Das ist immer dann wichtig, wenn der Sauger ohne Staubbeutel oder aber zum Saugen von Flüssigkeiten benutzt wird.
Die Starmix Sauger der iPulse-Serie haben ein robustes Fahrwerk mit großen Rädern die in Metallachsen und hochwertigen Gleitlagern laufen.
Wer häufig Flüssigkeiten saugt, kann hinten unten ein Ablassventil nachrüsten. So kann man die aufgesaugten Flüssigkeiten bequem am Abflußpunkt auslaufen lassen.

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Hier ein Blick auf das Oberteil, in welchem der Saugmotor und die Rüttelmechanik eingebaut sind. Die Filter bei einem M-Sauger sind hochwertige, mehrlagige Polyester-Fliesfilter. Zudem wird der Volumenstrom beim Saugen permanent überwacht. Lässt der Volumenstrom nach, werden die Filter im laufenden Betrieb automatisch abgerüttelt.

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Da der Sauger eine elektronische Füllstandsüberwachung hat, kann damit auch Schmutzwasser gesaugt werden. Allerdings empfiehlt Starmix nach dem Saugen von Flüssigkeiten die Filter herauszunehmen und außerhalb des Saugers zu trocknen.

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Die Anschlüsse des Saugers sind mit den gängigen Größen kompatibel. Der Einlass am Gerät hat einen Durchmesser von 46mm, die Muffe am Ende des Sauggschlauches hat 35mm Durchmesser. Zusätzlich liegt dem Sauger noch ein Gummiadapter bei, der abgestuft verschiedene Durchmesser von 25 bis 38 mm hat.

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Das gängige Sauger-Zubehör von Werkzeugmaschinenherstellern wie z.B. Festool passt problemlos an den Starmix Sauger. Dies gilt für die Saugrohre, Griffstücke oder Schläuche.

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Erster praktischer Einsatz

Der Haupteinsatzzweck des Starmix Saugers in meiner Werksatt wird der Anschluß an Maschinen mit hohem Staub- und Spanaufkommen. Das sind vor allem meine Festool-Tischkreissäge und der Frästisch. Aber sicher werde ich auch noch andere Elektrowerkzeuge an diesen Sauger anschließen.

Die in den Sauger eingelegten Plastikbeutel sind oben offen und können theoretisch mehrfach verwendet werden. Ob ich das aber tatsächlich tun werde, weiß ich noch nicht.

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Beim Aufsetzen des Oberteils muß man aufpassen, dass die Kunststofftüte im Bereich der Verriegelung nicht doppellagig ist, da diese sonst nicht einrastet. Bei Gelegenheit werde ich mir aber noch ein paar vom den Starmix-Fleece-Filterbeuteln besorgen und diese dann einmal testen.

Im Inneren der Wanne ist eine Verriegelung, mit der beide Typen in den Sauger eingesetzt werden können. Je nach Einstellung des Rings wird zwischen Platikstaubbeutel und Saugerwand ein Unterdruck erzeugt. Das sorgt dafür die Plastiktüte immer dicht anliegt, das Beutelvolumen optimal ausgenutzt wird und kein Staub daneben geht.

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Da der Schlauchanschluß vorne liegt und auch den passenden Durchmesser hat kann jetzt endlich der große originale Y-Saugschlauch meiner Festool CS70 zum Einsatz kommen. Die Saugkraft ist auch beim kleineren der beiden Saugschläuche voll vorhanden.

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Der iPulse-Sauger bietet 3 Betriebsarten an: Manuelles Saugen ohne Rütteln, Manuelles Saugen mit automatischer Abrüttelung und maschinengesteuertes Saugen mit automatischer Abrüttelung.

Ein erster Test mit als Werkstattsauger mit der Festool Sauggarnitur begeistert mich sofort. Ein sehr geringer Geräuschpegel und superstarke Saugkraft. Im direkten Vergleich mit dem Festool MIDI ist der Starmix immer noch etwas leiser und das trotz spürbar höherer Saugleistung.

Auch beim Betrieb mit der CS70 kann der Sauger begeistern. Eine konstante Absaugleistung in allen Anwendungsfällen – auch bei Längsschnitten mit dem Pantherblatt – und dabei stets nur ein geringer Geräuschpegel. Die CS70 ist jetzt lauter als der Sauger.

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Und zum Schluß noch ein Detail: Im Griff ist ein Haken zum Ausklappen integriert, der zum Aufhängen des Kabels gedacht ist.

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Erstes Fazit

Der Starmix ISP iPulse ARM-1635 EW ist starker Sauger der erstaunlich leise ist und zudem mit konstant hoher Saugkraft arbeitet. Das automatische Abrütteln des Filters ist eine feine Sache – der Reststaub an meiner CS70 ist spürbar geringer im Vergleich zu dem alten Baumarktsauger.
Und da der Starmix-Sauger mit 35 Litern auch ein ordentliches Fassungsvermögen hat, wird er sicherlich auch beim Saubermachen in der Werkstatt eine gute Figur machen. (Auch wenn da natürlich ein Sauger der Klasse L ausreichen würde.)
Die Möglichkeit in den iPulse wahlweise Staubtüten aus Plastikfolie oder Fleecebeutel einzusetzen oder sogar ganz auf einen Beutel zu verzichten, machen auch die Betrieb langfristig wirtschaftlich. In meinen Augen eine klare Kaufempfehlung!

Und zum Schluß noch ein Hinweis für die „Experten“ unter den Kommentar- und Forenschreibern: Dieser Artikel ist NICHT von Starmix oder sonst jemandem gesponsort. Ich habe den Sauger ganz normal im Werksverkauf von Starmix gekauft und bin einfach nur von der Qualität dieses Gerätes begeistert.

24 Kommentare

  1. Hallo Wolfram!

    Deine Begeisterung für den Sauger, merkt man schon an deiner Beschreibung. Was für meinen Werbespruch,voll zutrifft:
    Wir wollen,daß der Kunde wiederkommt und nicht die Ware!
    Frage: Lässt sich der Sauger,auch mit einer Einschaltautomatig
    betreiben?

    Mfg.Manfred

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  2. Sehr interessant! Was hat denn schlussendlich das gute Teil denn gekostet? Danke und Liebe Grüsse aus Wien

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    • Hallo ALexander,
      im Werksverkauf habe ich für den Sauger 520 EUR bezahlt. Ein L-Sauger ist billiger zu haben, vor allem weil es da auch viele Vorführgeräte gibt. Ist aber immer abhängig was gerade da ist. Ggf. einfach mal vorher anrufen.

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      • Hallo Wolfram!

        Ich benötige bald einen Sauger und spiele mit dem Gedanken, den Starmix ISP iPulse ARDL 1635 EWS zu kaufen, eventuell im Werksverkauf. Du schreibst, dass ein L-Sauger billiger sei als 520€. Hast Du zufällig den Preis im Kopf, der beim Werksverkauf für einen ISP iPulse der Klasse L aufgerufen wird? Da ich nicht gerade um die Ecke wohne, müsste ich dann abwägen, ob es sich für mich lohnt dort hinzufahren.

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        • Hallo Mathias, den Preis für den L-Sauger kenne ich nicht. Ich empfehle Dir einfach mal dort vorher anzurufen und zu fragen ob gerade Vorführgeräte im Werksverkauf sind. Manchmal gibt es die zu einem echten Superpreis.

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  3. Hallo Wolfram,

    wenn Du das Kabel von der Maschine her aufwickelst, vertütelt es sich nicht so.

    Liebe Grüße
    Pedder

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    • Hallo Pedder.
      das kabel hängt so „wurschtig“ am Sauger weil es da noch ganz neu und wegen der Kälte in meiner Garage ganz steif war. Mittlerweile hat sich das gelegt. Aber den Tipp von der Maschine her zu wickeln werde ich mir merken.

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  4. Hallo
    mit 1.600 Watt ein bisschen schwach auf der Brust… Im Frästisch kaum zu verwenden mit angeschlossener Fräse.
    Grüße
    Friedel

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    • Für den Einsatz am Frästisch ist nicht die Wattzahl entscheidend sondern das Saugvolumen und der verwendete Schlauchdurchmesser. Ich bin mit dem Starmix auch am Frästisch sehr zufrieden.

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  5. wenn aber eine Fräse mit 2200 Watt am Sauger angeschlossen werden muß, geht das nicht. Das schafft der Sauger nicht mit einer Leistungsabgabe von max. 1.600 Watt.

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    • Hallo Friedel, da kommen jetzt zwei Sachen durcheinander: Die Abgabeleistung des Motors – hier beim Starmix sind das 1600 Watt. Das andere ist die zulässige Leistung der Einschaltautomatik, also der Strom den man über die Steckdose am Sauger abrufen kann. Das sind bei diesem Starmix 2400 Watt und damit auch für große Elektromwerkzeuge ausreichend.

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      • Das wären 4000Watt und damit Oberhalb der 3680Watt die 16Ampere bei 230Volt entsprächen. In der Bedienungsanleitung steht:
        „Sauger + angeschlossenes Gerät maximal 16 A.“

        Das Bedeutet bei 1600Watt Saugerleistung und 230V: 2000 Watt Leistung für das angeschlossene Elektrogerät.
        Den Sauger gibt es aber auch mit 1400Watt dann gingen dann 2200Watt am Elektrogerät.

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  6. Hi,
    ich wollte dich nur mal auf ein paar Punkte aufmerksam machen, die in deinem sonst recht informativen Artikel für etwas Unklarheit bei möglichen Kaufinterresenten sogen könnten.
    1. Hast du mit der EW-Variante ja extra die Version ohne großes Zubehör gekauft gibt noch EWS (1 x Edelstahl-Griffrohr mit Nebenluftschieber, 2 x Edelstahl-Saugrohr (je 50 cm), 1 x Fugendüse (22 cm), 1 x Staubdüse 37 mit Hartbodeneinsatz) und auch seit neustem EWSA welcher einen Antistatikschlauch dabei hat.
    2. Haben sowohl ARM als auch ARDL beide die gleichen Filter der M-Klasse verbaut, somit dürfte beim Saugen die Filterwirkung gleich sein. Unterschiede sind z.B. die Einstellung des Volumenstroms statt der Drehzahleinstellung, der akustische (nicht nur optische) Warnhinweis bei unterschreiten eines gewissen Volumenstroms oder auch diese Verriegelung für die Entleerbeutel.
    Was mich jedoch am ARDL leider stört, ist dass die Verschlusskappe (falls kein Schlauch eingesteckt ist) erst mit der M-Version Standard ist. Man kann ihn zwar als Ersatzteil erwerben jedoch leider schwer zu finden und wenn dann mit recht hohen Versandkosten.

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    • Hallo Anonymer,

      Ich habe den Sauger als EW gekauft weil er so im Werksverkauf zu haben war. Das Zubehör brauche ich auch nicht weil er zu 98% der Zeit als Maschinensauger im Einsatz ist.
      Wenn ich den Mann im Werksverkauf richtig verstanden habe, dann sind die Filter zwischen M und L durchaus verschieden. Werde ich mal recherchieren.

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  7. Also ich habe mich für den ARDL-1635 EWSA (Klasse L) entschieden. Ich meine die Filter wären identisch (mag mich aber irren…) und der Unterschied besteht hauptsächlich in der Volumenstromüberwachung für die BG.

    Deswegen hat der ARM auch einen Wahlschalter für den Schlauchdurchmesser an der Stelle, an welcher der ARDL die Leistungsregelung hat.
    Die Leistungsregelung kann den Lärmpegel nochmals erheblich senken und verhindert z.B. das Ansaugen eines Schleifers am Werkstück. Da ich den Sauger privat nutze, kann ich auf Klasse M verzichten.

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  8. Hallo Wolfgang,
    Danke für die Einblicke, v.a. die Unterscheidung der Staubklassen war für mich interessant und die Diskussion über die Leistung des Saugers vs. max. Leistung der Steckdose. Danke fürs Teilen.
    Grüße,
    Andreas

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  9. wolfram, darf ich dich mal etwas dummes fragen?
    ich beschäftige mich eher mit herkömmlichen saugern und werfe meinen vermeindlich geschulten blick nun auf den starmix und kann mir tatsächlich nicht vorstellen inwieweit dieser nun, selbst in der werkstatt, einem handelsüblichen staubsauger den rang ablaufen soll. du hast im artikel den großen behälter von 35litern erwähnt und auch die wattzahl stellt moderne staubsauger in den schatten, aber die reinlichkeit ist mir ein rätsel.
    es gibt selbst unter den altbewährten miele geräten, die ja immer so hochgelobt wurden, große schnitzer in der reinigungsleistung. das neue eu label klärt hierrüber nun endlich auf. ich spreche konkret von älteren modellen, da diese noch mit einer ordentlichen wattzahl dahergekommen sind und trotzdem keine gute figur machen.
    auch die hier bemerkte filterleistung ist im normalen staubsauger erreicht.
    wie gesagt ich habe keine ahnung, vielleicht kannst du mir auf die sprünge helfen.

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    • Hallo Daniel, der entscheidende Punkt beim Saugereinsatz in der Werkstatt sind zum einen die Mengen und die Arten von Staub die dort aufgenommen werden müssen und zum anderen die Laufzeiten. Professionelle Werkstattsauger wie der Starmix sind dauerbetriebsfest, d.h. die können quasi non-stop laufen. Die Motoren der Hausshaltssauger sind in der Regel immer nur für Zyklen von 20-30min (billige Dinger) bis max. 1h (teure Markengeräte) Dauerbetrieb ausgelegt. Wobei ein billiger Baumarkt-Werkstattsauger ist meist auch nur für 45-60 Minuten Dauerbetrieb ausgelegt. Schau mal ins kleingedruckte der Anleitungen!
      Der entscheidende Punkt ist aber der aufgesaugte Staub. Feine Holzstäube vom Sägen oder Schleifen verstopfen sehr schnell die Filter und dann lässt die Saugleistung spürbar nach. Haushaltssauger sind eher für Fusseln und Fasern optimiert. Eine Abrüttelung verhindert das beim Profisauger weil der Filter immer wieder zyklisch vom Staub gereinigt wird – der Luftstrom und die Saugleistung bleibt konstatnnt. Auch solche Details wie z.B. ein antistatisches Gehäuse hat in der Regel nur ein Werkstattsauger. Am Haushaltssauger haftet Lack-Schleifstaub überall am Gehäuse, wenn er sich z.B. am Bandschleifer elektrisch uafgeladen hat.
      Wie Du siehst sind die Punkte wie Wattzahl und Filterleistung nur bedingt ein Maßstab, wenn ein Sauger in der Werkstatt eingesetzt werden soll.

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