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Endlich Ordnung – das rollende Kleinteilemagazin

Jeder Holz- und Heimwerker kennt das Phänomen der permanent wachsenden Bestände der unterschiedlichsten Kleinteile – Schrauben, Dübel, Bolzen.

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Hier stelle ich meine Lösung vor.

Die meisten meiner Kleinteile wie Schrauben und Dübel bewahre ich seit Jahren in Sortimentskästen von RAACO auf. Ich setze hier auf die Serie der „Assorter 55“ Kästen, die sich überaus gut bewährt haben.
Das Material der Kästen Polypropylen, einem schlägzähen und langlebigen Kunststoff der auch gegen viele Lösungsmittel resistent ist. Die Deckel der Kästen haben eine Nut und schließen sehr gut, es fallen auch in senkechter Lage keine Teile heraus oder vermischen sich zwischen den Fächern.

Die ersten dieser Kästen habe ich übrigens schon Mitte der 1980er Jahre gekauft und die diese sind noch in einwandfreiem Zustand. Diese Serie ist immer noch bei RAACO erhältlich und daher ideal geeignet sich nach und nach entsprechend dem Bedarf damit auszurüsten.

KTeilemagazin2Ein weiterer Vorteil: Die Kästen haben keine festen Fächer sondern kleine Boxen, die man einzeln herausnehmen kann. So kann man ohne viel Aufwand die Zusammenstellung der einzelnen Sortimentskästen nach aktuellem Bedarf variieren ohne dass man viele Kästen herumschleppen muß.

KTeilemagazin3Zur platzsparenden Aufbewahrung der Sortimentskästen habe ich mir aus 18mm OSB Platte einen einfachen Kasten gebaut und mit Massivholzkanten versehen. Dieser hat eingefräste Nuten in welche 10mm Sperrholzplatten als Mitteltrenner und als Fachböden eingesetzt werden. So können die Sortimentskästen auf beiden Seiten eingeschoben werden. Auf engstem Raum habe ich hier 14 Kästen untergebracht.

KTeilemagazin4Die Kästen mit den schmalen Verschlüssen sind aus den 80ern, die roten aus den 90ern. Die grauen habe ich nach und nach in den letzen 3 Jahren gekauft.

Wenn dann alle Kästen mit Inhalt gefüllt und in das Kleinteilemagazin eingesetzt sind, hat der Kasten ein recht hohes Gewicht. Darum habe ich hier Rollen angeschraubt mit denen das Ganze problemlos bewegt werden kann. Allerdings sollte man bei den Rollen nicht die einfachen Modelle mit Gleitlager benutzen, sondern die etwas teureren mit Kugellager. Der Kasten ist dann deutlich leichter zu bewegen.

6 Kommentare

  1. Klasse! Wenn alles an Ort und Stelle ist, lässt es sich doch auch viel besser arbeiten. Ich finde deinen Rollwagen nicht nur praktisch, sondern auch noch ziemlich schick. Ich kann ihn mir auch gut in anderen Bereichen als der Werkstatt vorstellen, zum Beispiel in der Waschküche oder im Büro. Liebe Grüße, Maral von „Mach mal“

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  2. Hallo

    Sieht echt Klasse aus!
    Gibt es noch mehr Bilder davon oder gar einen kompletten Plan von dem Teil?!
    Würde mich über eine Info freuen.

    Badmobil

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    • Hallo Uwe.
      mal sehen, sobald ich ein wenig Zeit habe werde ich mal eine einfache Maßsizze machen. Im Prinzip ist das ein einfacher Kasten mit Trennwand in der Mitte und dann eingelegten Böden – alles aus 10mm Sperrholz

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      • Hallo Wolfram

        Danke für die Antwort!
        Wäre echt genial von Dir wenn du mir so was machen würdest!
        Vielleicht auch paar Bilder davon von Nah?!

        Hast Du die Nuten für die Sperrholzbretter rein gemacht oder mit Leisten gearbeitet? Oder vom Schreiner machen lassen!

        Uwe

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        • Hallo Uwe,

          Die Nuten sind mit der Oberfräse gemacht. Einen Satz Fotos von dem Kasten kann ich wohl kommendes Wochenende machen. Mal schaun…

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          • Hallo Wolfram

            Das wäre echt genial von Dir wen es klappen würde.

            Uwe

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