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Feine Werkzeuge – ein toller Service!

 

Beim Arbeiten mit meinem JUUMA Nr5 Hobel fand ich plötzlich dieses kleine Metallteil auf dem Werkstück.  

Was war passiert?

An der Lateralverstellung für die Hobelklinge war einer der Schenkel des Y-Teils abgebrochen. Dadurch konnte das Einstellrad die Hobelklinge nicht mehr korrekt bewegen. Ein Weiterarbeiten war nicht mehr möglich.



Die Ursache? Ich weiß es nicht. Materialfehler? Vielleicht.

Hier ein Bild der Bruchstelle:

Die wahre Ursache ist schwer zu ergründen, aber nach einer Email an Dieter Schmidt fragte dieser ob ich das Teil selbst austauschen kann. Ich bejahte dies und so kam postwendend am folgenden Tag ein Päckchen mit dem passenden Ersatzteil. Kostenlos!

Der Austausch ist mit einem 2mm Splinttreiber und einem mittelgroßen Hammer recht einfach zu bewerkstelligen. An der mit dem Pfeil markierten ist das Teil mit einem 2,5mm Splint im Frosch befestigt. Dabei sollte man schauen wo der Kopf des Splintes sitzt. Bei mir war dies auf der rechten Seite des Froschs. Also muß der Splint von links herausgetrieben werden.

Mit gefühlvollen Schlägen einfach den Splint zur Hälfte heraustreiben, dann kann das defekte Teil herausgenommen werden. Dann das neue Y-Teil einsetzen und den Splint ebenso gefühlvoll wieder zurückhämmern bis dieser wieder bündig sitzt.

Und schon ist wieder alles in Butter.

Juuma Nr. 5

Fazit: Toller Service von „FEINE WERKZEUGE“ – dieser Händler ist sehr empfehlenswert!
Fünf Sterne!

2 Kommentare

  1. Anton Ernstberger

    31/10/2017 @ 14:54

    Anhand der Bruchfläche läßt sich durchaus etwas über den Werdegang sagen. Zum einem ist die dünnste Stelle am höchsten belastet, auf Biegung und Torsion. Man sieht das die Ecken innen nicht sauber verarbeitet waren,da gab es Vertiefung. Dort setzt die Kerbwirkung,Der kleine Riß an beiden Seiten pflanzt sich langsam forr, das ist die fein geriffelte Flächerundum. Irgendwann ist der Queeschnitt so klein, das es zum Gewaltbruch, dir rauhe Fläche kommt. Das Material, ein grobkörnige Messingguss begünstigt die Entwicklung noch. Maschinenbau, Werstoffkunde, 4. Semester. Ist zwar fast 40 Jahre her, aber manches vergisst man nicht. Was aollte ich mit dem Handy …… ?

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    • Danke für die schöne Beschreibung des Vorfalls… Der Juuma No5 ist bei mir sehr viel im Einsatz und seither ist nix mehr passiert. War also wohl ein „Montagsteil“ das ich da erwischt hatte.

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